Montag, 29. Oktober 2018

Patchworkrätsel

Durch Zufall bin ich beim Aufräumen meines Computers auf alte Dateien gestoßen, von denen ich dachte, dass sie gar nicht mehr existieren.
In den 90iger Jahren habe ich immer mal für die Mitgliederzeitschrift der Patchworkgilde Deutschland Anleitungen geschrieben.
Unter anderem habe ich zu dieser Zeit auch kleine  Rätsel entwickelt, die als Lückenfüller hier und da mal gedruckt wurden. Einige davon sind noch unveröffentlicht. Die möchte ich euch zeigen, wenn es mal nichts anderes Zeigenswertes gibt.
Los geht es:

Drei- Ecken- Quilt
 

Leonore wollte gerne einen dreieckigen Quilt anfertigen. Sie machte sich einen Entwurf, schnitt zu und nähte Teile zusammen. So blieb erstmal alles im Nähzimmer liegen, wie so oft, wenn etwas anderes wichtiger ist. Als sie an ihrem Quilt weiter arbeiten wollte, konnte sie den Entwurf nicht mehr finden. Sie wusste nun nicht mehr, wie sie die Teile zusammensetzen muss. Gut, dass sie sich mit Stecknadeln markiert hatte, welche Seiten der Teile unten sein müssen. Könnt ihr evtl. helfen?


Ausdrucken, ausschneiden, zusammensetzen. Die erste mit einer richtigen Lösung erhält eine textile Karte von mir.


Samstag, 27. Oktober 2018

Meine Woche...


... war eigentlich ganz unspektakulär.
Von vielen Dingen gab es etwas:


Gestaunt habe ich, als ich mit meinem Herrn L. in sein Jagdrevier gefahren bin. Denn die Ohratalsperre hat einen so niedrigen Wasserspiegel wie schon lange nicht

Sogar die alte Straße, die vor dem Bau der Talsperre die Verbindungsstraße von Oberhof in Richtung Gotha war, wurde wieder sichtbar. Durch das Wasser gut konserviert, wie man sieht.

Gefunden habe ich mitten im Wald, abseits von jeglichem Weg, einen blau gefärbten Zweig einer Tanne. Wie der wohl hiergekommen ist?
Gespiegelt hat sich die Natur in einem wunderbaren Spiel auf dem glatten Wasser.

Geerntet habe ich die letzten Tomaten und in den Keller zum Reifen gelegt.

Getroffen habe ich einen tollen Schwarm Krähen, die sich wie zu eine Perlenkette am Himmel formieren und einen höllischen Lärm machten.

Gesammelt haben wir (rein zufällig) die ersten und auch die letzten Pilze in diesem Jahr.

Gebannt auf den Fotoapparat habe ich im Vorbeifahren ein wunderschönes Hoftor im Jugendstil, welches sich an einem sehr verwahrlosten und abrissreifen Gebäude befindet.  Hoffentlich wird es gerettet und bekommt mal einen schönen Platz, wenn das Haus abgerissen werden sollte.

Geschnitten habe ich die letzten Dahlien im Garten.

Gesehen habe ich eine grüne Kuh auf einem Dach, als ich von einem Kurs nach Hause unterwegs war.

Gesichert und sehr geschickt abgesägt hat uns jemand störende Äste von einer großen Kiefer im Garten.  So ist der Fernsehempfang wieder ohne Störungen möglich. Vielen Dank an den mutigen Kletterer.

Gelesen habe ich abends im Bett das wunderbare Buch von Maja Lunde  "Die Geschichte der Bienen".

Gehört habe ich den spannenden Thriller Missing von Claire Douglas.

Gefärbt habe ich Stoffe in der Mikrowelle, eine spannende Sache.


Und nun sollte eigentlich noch ein Satz mit "genäht" beginnen. Aber da kann ich leider (noch) nichts Neues berichten. Aber morgen, am Sonntag, da hätte ich dazu Gelegenheit.  Da könnte ich mal ganz in Ruhe in meinem Arbeitszimmer... Obwohl- es müsste eigentlich
gestaubsaugt,
gekehrt,
gewischt,
gekocht,
gebacken,
gewaschen,
gebügelt... werden.
Mal schauen. Ich werde berichten.



Mittwoch, 24. Oktober 2018

Ein Gang durch den Garten...

zeigt heute, es wird Herbst. Regen, Nebel, nur 10 Grad.
Gut, dass ich vor ein paar Tagen bei schönstem Sonnenschein und warmen Temperaturen noch einmal die letzten Blüten fotografiert habe.
Unsere Fuchsien wollen noch nicht so wirklich an Winterruhe denken.

Die Hortensie hat noch einen neuen Trieb geschoben und sogar eine Blüte entfaltet.

Die Dahlien standen noch in voller Schönheit, heute hat sie der Regen und der Sturm umgeworfen. Schade. Ich hätte sie abschneiden und in die Vase stellen sollen.

Zwei selbstgezogene Tomatenpflanzen, die zu klein waren, um Beachtung zu finden, wurden in einem Blumenkasten zwischen den Geranien größer und größer. Ich habe sie dann doch in eine Ecke des Gartens gepflanzt. Schaut, wie sie es mir danken. Es sind die letzten dieses Jahr. Aber ob sie noch reifen, ist fraglich.

Die ersten Keramiken stehen bereits im Winterquartier...

...und die Nussernte ist immer noch in vollem Gang.

Der Pool ist winterfest gemacht. So viel wie in diesem Jahr wurde er bisher noch nie genutzt.
Nun, da der Herbst da und eine gewisse Ruhe eingekehrt ist, kann ich mich endlich an ein neues Näh- Projekt wagen. Es wird etwas kleinteiliges, aufwändiges. Ausreichend Hörbücher habe ich gestapelt, um die Tage im Nähzimmer zu verbringen. Doch davon erzähle ich euch beim nächsten Mal.

Mittwoch, 17. Oktober 2018

Bald ist Weihnachten!

Wir, die BloggerInnen mit textilem Hintergrund können uns gar
nicht genug darum kümmern, dass unser kreativer Nachwuchs gesichert ist. Zum Glück ist es heute nicht mehr altbacken, wenn Mädels und auch Jungs Stoff, Nadel und Faden in die Hand nehmen, um selbst Dinge zu gestalten.
Leider gehört ja der Handarbeitsunterricht in den Schulen nicht mehr zu den Angeboten, um auch in dieser Hinsicht unsere Kleinen auf das Leben vorzubereiten. Viele Muttis sind da leider auch keine Hilfe, kennen sie sich doch eher mit dem Smartphone als der Nähmaschine aus. Zum Glück gibt es ja noch Omas, die da unter Umständen behilflich sein könnten.

In Anbetracht der Tatsache, dass in 68 Tagen Weihnachten ist, möchte ich euch auf ein wunderbares Buch aufmerksam machen. 


Ein brandneues Buch vom Stiebner- Verlag, was ich euch als Weihnachtsgeschenk ganz sehr empfehlen kann. Schaut doch mal hier.









Sonntag, 14. Oktober 2018

Eine Arbeitsprobe...

... zum Thema "Kaleidoskop" wurde so zwischen Baustellen im Garten, Laubentsorgung und  ersten größeren Plänen für die "Näh- Jahreszeit" gemacht. Die Damen in einem meiner Kurse haben den Wunsch geäußert, die Technik Kaleidoskop kennen zu lernen. Nicht diese Technik, die ich bereits hier vorgestellt hatte. Sondern die, bei der groß gemusterter Stoff, oftmals ungeliebter Stoff, in Dreiecke mit 60 Grad- Winkeln geschnitten wird. 
Um erst eine Arbeitsprobe zu erstellen, die auch immer eine Arbeitsprobe bleiben wird, habe ich meinen Stofffundus durchgesehen. (Das Wort "Stofffundus hätte meine Deutschlehrerin früher als fehlerhaft angestrichen.)
Da begegnete mir im Fach mit den gebrauchten Stoffen ein Stück mit Blumen. Das war einmal ein Trachtenrock, der mir geschenkt aber von mir nie, nie, niemals getragen wurde.
Wichtig bei dieser Technik ist, dass man bei der Stoffauswahl nach dem Rapport des Musters schaut. Denn man benötigt immer 6 gleiche Teile eines Musters.
Diesen Rapport legt man dann genau übereinander.

Ich hatte mich für eine Streifenbreite von 16 cm entschieden, da das genau der Breite des Rapportes entsprach. Daraus wurden dann die 60- Grad- Dreiecke geschnitten.
Mit diesen Dreiecken kann man nun spielen, es gibt immer drei unterschiedliche Varianten, sie zusammen zu fügen. Je nachdem, welche Spitzen man in die Mitte legt.


Diese Hexagons werden dann zusammengefügt und ergeben ein wunderbares Musterspiel. Fast nichts erinnert an das vorherige Design des Stoffes.
Es macht irre Spass, mit den Varianten zu spielen. Habt ihr die Technik schon einmal ausprobiert?

Einen schönen Sonntag wünscht euch

Freitag, 12. Oktober 2018

So klein, so fein, so überwältigend schön...


...sind die Exponate der Dauerausstellung
Rococo en miniature - Die Schlösser der gepriesenen Insel
im Residenzschloss Heidecksburg in Rudolstadt.
Bild von hier

Bereits zum zweiten Mal hab ich mir diese Ausstellung angesehen, weil sie mich so fasziniert. Und wieder habe ich Neues entdeckt.

Geschaffen wurden die Meisterwerke von zwei Männern, die zusammen in den 50iger Jahren in Sonneberg eine Ausbildung zum Dekorateur machten. Um langweilige Unterrichtsstunden in der Berufschule zu überbrücken, spielten sie unter dem Tisch mit Halmafiguren. Diese wurden „dekoriert“ zu Soldaten, König, Königin und Hofstaat.
Was aus der folgenden Jahrzehnte langen Freundschaft und gegenseitigen Inspiration wurde, kann man in der Ausstellung ansehen. Die Inspiration zu den Arbeiten erfolgte durch einen umfangreichen Briefwechsel zwischen den beiden Männern. Im Laufe der Jahrzehnte gingen über 2500 Briefe auf die Reise. Aber das waren nicht nur Briefe, sondern auch die sind Kunstwerke für sich. Auch diese Korrespondenz ist im Museum zugänglich.

Erstaunlich ist nicht nur Größe (1:50), sondern auch die unglaubliche Detailtreue dieser wunderbaren Exponate. Sie erschufen beide fiktive
Königreiche und bauten sich Schlösser, Palais, Kirchen und Klöster.
Diese statteten sie mit wunderbaren Szenen aus, wie aus dem wahren Leben in diesen Kreisen.

Bild von hier

Nur wer ganz genau hinschaut kann auch den Schalk erkennen, den die beiden Künstler in ihre Kunstwerke einbauten. Wie z.B. den Hund, der an das Bein des Königs pinkelt. Der Diener, der gelangweilt unter den Rock einer Dame schaut und das unscheinbare offene Dachfenster, hinter dem sich gerade zwei auf einem abgestellten Sofa...

Wer sich die Ausstellung ansehen möchte, kann sich hier und hier näher informieren. Es ist eine Augenweite und ein Besuch ist sehr zu empfehlen. 
Übrigens wird bis zum Ende des Jahres die Ausstellung um noch weitere Ausstellungsstücke aus dem Nachlass des einen Künstlers erweitert. Ich werde auch noch ein drittes mal hingehen.


Donnerstag, 11. Oktober 2018

Ich weiß ja nicht...

...wie ihr das so handhabt. Aber wenn ich mir neue Strümpfe kaufe dann müssen sie farblich zu dem Stoff passen, der gerade vernäht werden soll.


Sonntag, 7. Oktober 2018

Der Herbst steht auf der Leiter...

... und malt die Blätter an.
Der wilde Wein trägt schon seine Herbstfarben, die ersten Blätter fallen ab.

Der heiße Sommer hatte den Dahlien arg zugesetzt. Erst jetzt blühen sie richtig.

Die Sonnenblumen hängen ihre Köpfe, aber so richtig reif sind die Kerne noch nicht.
Die Apfelernte ist abgeschlossen...

...und die Nussernte geht gerade richtig los. Es gibt sehr viele in diesem Jahr. Wir haben  bereits die Nachbarn damit versorgt. Als Entschädigung, weil manchmal Laub in ihrem Garten landet.

Die Geranien zeigen nochmal richtig, wofür sie da sind.
Es werden auch Kastanien gesammelt...

...und vom Enkel mit schwerer Technik nach Hause transportiert. Auch die Nachbarskinder sammeln Eicheln und Kastanien für den Herrn L., denn er ist Jäger und Imker. Dafür bekommen sie dann immer Honig. Plötzlich klingeln Kinder aus unserer Straße bei uns und fragen, ob wir noch Kastanien brauchen können. Warum wohl???


Der Pool ist winterfest gemacht. Und ich freue mich auf die Weihnachtsplätzchen. Für die neue Badesaison habe ich mir ein Schild  getöpfert. Also ran an die Plätzchen.