Samstag, 17. Februar 2024

Portrait...

... ist das erste Thema in der Patchworkgruppe QuilThuer im Jahr 2024.

Vor Jahren habe ich schon einmal Portraits textil umgesetzt. In unterschiedlichen Varianten. Daraus habe ich ein Leborello mit Sprüchen erstellt. Hier gab es einen Post dazu. 

Gezeigt hatte ich es einmal in einer Ausstellung. Ansonsten lag es nur im Regal, schade, dass die einzelnen Bilder nicht die geforderte Größe haben. Denn die Gruppe hatte sich auf eine Höhe von 30 cm und eine variable Breite verständigt.

Die Teile des Leborello sind nur 20 x 20 cm.



So sahen meine ersten Entwürfe aus.

 

Ich wollte ein Gesicht applizieren, besticken und dann garnieren. Mit Yo-Yos und Knöpfen als Haare. Oder doch ein Gesicht malen und dann ...

Beide Varianten habe ich verworfen.

Stattdessen habe ich mir im Internet ein Gesicht gesucht, welches durch KI erstellt wurde.

Bei der Suche nach einem passenden Gesicht habe ich mir die Frage gestellt, wie das wohl mit dem Urheberrecht bei KI generierten Dingen ist. Neugierig (und um auf der sicheren Seite zu sein) habe ich recherchiert und das gefunden:

Können durch KI generierte Bilder gegen das Urheberrecht verstoßen?
...Das führt dazu, dass der durch KI generierte Output niemandem gehört und mangels Urheberrecht an derartigen KI generierten Outputs keine Urheberrechtsverletzung begangen werden kann (sogenannte simple KI-Prompts).
 
... KI-generierte Inhalte unterliegen als solche nicht dem deutschen Urheberrechtsschutz, da diese keine persönlichen geistigen Schöpfungen eines Menschen sind.
 
Da hab ich nun wieder etwas dazu gelernt. Wie ist das dann aber in Zukunft mit den Leuten, die bei ihren Doktorarbeiten bei Anderen abschreiben, die Anderen aber KI sind und dann ist es doch …? 
 
Ach Rela, bleib bei deinen Nähereien und schweife nicht ab. 
Also zurück zu meinem Portrait. 
Das Foto habe ich ein wenig bearbeitet und auf Stoff gedruckt.
 
 
 
Das Ziel war, eine Hälfte des Kopfes in Grautönen und die andere Hälfte farbig zu machen. Dementsprechend habe ich auch die Haare unterschiedlich gestaltet.
 
 
 
Ganz fertig bin ich noch nicht. 
 
 
 
Ich zeige es euch beim nächsten Mal, wie es weiter geht.
 
 

 
 


 








 









Freitag, 16. Februar 2024

Geklöppelte Kunstwerke

Letzte Woche waren wir zu einer Absprache am Ort der nächsten SCHWARZ- WEISS- Ausstellung in der Kulturfabrik Ilmenau - Langewiesen. Bei dieser Gelegenheit konnten wir die noch laufende Ausstellung der zwei Textilkünstlerinnen Antje May und Angelika Pischke betrachten.

Sie zeigen unter dem Thema »Fadenkunst mal anders – Klöppeln trifft Pflanzen und Farbe« kleine feine Arbeiten.











 

Ein paar Einblicke in die Räume möchte ich euch auch zeigen. Da es sich bei der Kulturfabrik um ein ehemaliges Porzellanwerk handelt, war es auch viele Jahre Porzellanausstellung. Damit lockt man heute aber niemanden mehr. Trotzdem hat man Porzellan beim Umbau mit in die Gestaltung der Räumlichkeiten einbezogen.

Schaut euch mal die Tische an.



Ein Glück, dass durch die Gründung einer Stiftung so eine Immobilie erhalten wird und für kulturelle Zwecke genutzt werden kann.






Hobbykünstler, wie wir es sind, profitieren von so einer Ausstellungsmöglichkeit. Ich bin dafür sehr dankbar. 

Die Ausstellung wird dann ab Ende März zu sehen sein. Wahrscheinlich das letzte Mal. Also, wer sie noch nicht gesehen hat, die schwarz-weißen Quilts im Kleinformat, hat dann noch einmal die Gelegenheit.
 


 

Freitag, 9. Februar 2024

Abgebaut und eingelagert...

  ... sind nun alle Quilts der Ausstellung. 

 

 

Die SCHWARZ-WEISS-QUILTS im Kleinformat lagern in einem extra ausgesuchten passendem Karton, um sie dann bei der nächsten Ausstellung im März einfach wieder herausnehmen zu können. Das wird dann weniger Aufwand bedeuten, denn so sind alle Schilder  geschützt und können keinen Schaden nehmen.

 

 

Meine Quilts hängen z.T. wieder an der Wand oder sind in Schrank und Truhe sorgfältig zusammengelegt und verstaut. Ob sie jemals wieder ans Tageslicht kommen, kann ich nicht sagen. Eigentlich, ja, eigentlich sollte es ja meine allerletzte Ausstellung sein …

Meine Schwester Jana hat mir wieder wunderbar geholfen. Leider konnte sie diesmal wegen ihrer Arbeit nicht hier übernachten; ich hatte mich so auf einen langen Abend zum Quatschen gefreut.

Jetzt zeige ich euch noch ein paar Eintragungen aus dem Gästebuch.

 

 

Ich habe auch bei den vorherigen Ausstellungen geblättert, aber so viele Eintragungen hat wirklich keine vorher zu verzeichnen. Erstaunt war ich, dass doch so viele Besucher aus der Ferne hier waren. Denn im Winter ist ja eigentlich nicht viel Touristenverkehr in der Gegend.

Auch ein paar der Mit-Ausstellerinnen hatten die lange Fahrt auf sich genommen.

 

 

 

 

Aber nun lest erstmal, wenn ihr möchtet.


























Das Fazit dieser Ausstellung: Alles hat sich gelohnt! Die Überlegungen und Abwägungen vorher, der Aufruf auf dem Blog, die Sorge, dass nicht genug Quilts zusammen kommen, der Stress im Zusammenhang mit der Planung und dem Aufbau …

Ich danke hier nochmal allen, die mich da unterstützt haben. Auch an Frau Kretzschmar von der Kulturscheune recht herzlichen Dank. Sie ist sehr engagiert, hat den Besuchern erklärt und gezeigt und darüber erzählt. Und sie hat, weil sie so begeistert vom Besucheransturm war, auch die SCHWARZ-WEISS-Quilts wieder aufgehängt, nachdem sie für einen Abend entfernt werden mussten.

Ich wollte sie abgehängt lassen. Sie nicht. Respekt!

Und nun sage ich euch eine Zahl: 522 Besucher waren lt. Kartenverkauf in der Ausstellung. Die Besucher am Weihnachtsmarkt-Wochenende wurden nicht mitgezählt, denn die wurden nicht registriert. Wenn ich das auf die 41 Tage Öffnungszeiten verteile, dann sind es ca. 12 am Tag. Das hätte ich wahrlich nicht erwartet.

Über den nächsten Ausstellungsort ab Ende März werde ich euch noch berichten. Auch da haben Jana und ich die Räumlichkeiten gesichtet, den Zollstock geschwungen und jetzt mache ich einen neuen Plan.

Aber dort wird es ganz anders. Und es gibt auch noch mehr zu besichtigen.

Seid mal gespannt.
 


Sonntag, 4. Februar 2024

Was hat...

  ... ein schöner Sonnabend, Regenwetter, Essen aus der Tiefkühltruhe und eine wieder funktionierende Nähmaschine miteinander zu tun?

Ich erkläre es euch.

Gestern, am Sonnabend, war ich mal wieder zum Treffen in unserer Patchworkgruppe in Erfurt-Büssleben. Ich hatte keine Nähmaschine dabei, aber eine kleine Schachtel mit Resten.

 

 

Ich habe ja das Ziel, mich bei allen Künstlerinnen mit einer textilen Karte bei der Rücksendung der SCHWARZ-WEISS-QUILTS zu bedanken.

Es werden viele gebraucht. Aus diesem Grund muss ich  etwas in Serie arbeiten. Rationelles Arbeiten mag ich sowieso, das entspricht meiner Lebensauffassung. Aber die Qualität darf dabei nicht leiden.

 

 

So habe ich dort einiges zusammenstellen können und wieder nett mit den anderen zusammengesessen. 

Heute ist Sonntag und es ist Regenwetter.

Mit meinem Herrn L. habe ich entschieden, einen Mittagstisch aus der Tiefkühltruhe zu holen, denn da habe ich immer reichlich Vorrat für solche Tage wie heute. Da sind wir wieder beim rationellen Arbeiten, auch beim  Kochen mache ich das so. Auf meiner Inventarliste standen Kohlrouladen, Putengeschnetzeltes, Zuchinipfanne, Spinat oder Schweinebraten …

Herr L. hat sich für letzteres entschieden, wollte aber Serviettenkloß dazu. Na ja, ganz nur mit Aufwärmen geht es halt nicht.  


Und wie passt da die Nähmaschine dazu? Ja, sie hat nicht funktioniert. Ein paar Anrufe beim Nähpark, meinem Lieblingsmaschinenhändler, ein paar Tipps vom Fachmann und ein kleines neues Teil zum Selbsteinbau haben alles gerichtet. 

Und deshalb war heute endlich mal wieder ein Nachmittag so ganz nach meinem Sinn. Ich habe einiges geschafft.

Auch beim Quilten habe ich gleich mehrere Teile am Stück unter der Maschine.

 

 

 

Einzelne der Karten werden aber gleich verschickt, an liebe Menschen, ohne besonderen Grund, einfach, um ihnen zwischendurch mal eine Freude zu machen. Und weil sie auch mal zwischendurch nachfragen, wie es uns geht. 

Dafür meinen Dank und eine meiner gelungensten Karten.


 Und bei euch so?