Sonntag, 15. Mai 2022

Meine Woche

...war wieder voll gefüllt mit allerlei Kram.

Neben der Tätigkeit in Haus, Hof und Garten habe ich auch immer mal kurz meine Minihexis in die Hand genommen und gestichelt.


Ich möchte euch mal zeigen, wie weit ich bin.

 

 

 

So sieht die Rückseite aus. Ich habe nämlich einen roten Streifen aus Stoff dazwischen gemacht. Die Hexis quasi appliziert.


Von einer großen Decke bin ich noch weit entfernt. Da fehlen noch einige Runden. Aber der Sommer ist lang und ich nähe immer gerne am Abend noch ein halbes Stündchen auf de Terrasse.

Ich habe keinen Plan, außer dass ich alles an brauchbaren Resten verarbeiten möchte, egal wie. Es wird einfach bunt.

Am Sonnabend war wieder unser monatliches Patchworktreffen im Hennebergisches Museum Kloster Vessra. 

 

Im Sommer ist es besonders schön dort. 

 

 

Unseren Mittagskaffee haben wir draußen in der Sonne getrunken.

 


 

Immer umringt von den Museumshühnern, die hoffen, ein paar Brotkrümel zu ergattern.

Wir waren nur fünf diesmal. Aber es wurde auch tüchtig gearbeitet, nicht nur Fotos auf dem Handy angesehen.



Zwei sind auf Sardinien im Urlaub. Ein Foto haben sie uns geschickt. Damit wollten sie uns sicher etwas neidisch machen.

Unsere Martina liegt leider im Krankenhaus. Ich sende ihr von hier die besten Genesungswünsche und gehe davon aus, dass sie beim nächsten Treffen wieder dabei ist.

Genäht haben wir weiter an unserer Tasche für allerlei Nähzubehör für unterwegs.

 

 
Ich habe diese Woche auch mal ein wenig mit Löwenzahn experimentiert. Wenn es gelingt, werde ich es euch zeigen.

Den ersten Honig haben wir geerntet. Die neuen Mädels von meinem Herrn L. waren sehr fleißig. Leider hatten alle anderen den Winter nicht überstanden.


 

 

Heute, am Sonntag, war Emil bei uns und die erste Frage war: Oma, was machen wir denn jetzt? Kuchenbacken. Kann ich dir dabei helfen?







Und am heutigen Nachmittag, dem 15. Mai 2022, haben Oma und Emil die Badesaison eröffnet. So bald waren wir noch nie baden. Das Wasser hat 19 Grad. Leider hatte mein Badeanzug keine Tasche für das Handy.

Aber mein getöpfertes Schild habe ich wieder deutlich sichtbar aufgestellt.

 


Emil hat vor 2 Wochen seine Seepferdchen-Prüfung abgelegt und konnte das erste mal durch den Pool schwimmen. " Oma guck mal, mit ganz ohne Schwimmflügel!" 

Ich wünsche euch, egal wo und wie ihr sie verbringt, eine schöne kommende Woche. 


 

 






 

Donnerstag, 12. Mai 2022

Ihr solltet das wissen

Nachtrag  zu "Quilts für das Kinderhospiz"

Ganz ehrlich. Dass nach der Übergabe der vielen Quilts an das Kinderhospiz seit Wochen keinerlei Reaktion kam, hat mich mehr verärgert, als ihr euch vielleicht vorstellt.

Aus diesem Grund habe ich letzte Woche folgende E-Mail dorthin geschrieben.





 

 Heute kam diese Antwort zurück.

 


Der Vorschlag, mich zu ermutigen, nochmals so eine Idee zu starten, spricht für sich.


 





Montag, 9. Mai 2022

Schnecken- Häuser- Basteleien

Im letzten Post hatte ich von unserer Wanderung erzählt, die so ganz nebenbei auch eine Suche nach leeren Schneckenhäusern war. Nun möchte ich euch zeigen, was ich am Wochenende daraus gemacht habe.

Nachdem ich wieder zu Hause war, musste ich erstmal alle Schneckenhäuser in Wasser einweichen. Denn sie sind ja auch verschmutzt und überall, auch in meinem Auto, waren Ameisen. Selbst die Wasseraktion konnte nicht alle vertreiben. Die Kiste stand dann die ganze Woche in der Sonne, aber immer noch waren überall Ameisen. Da half nichts, ich musste alle einzeln ausschütteln.

 



Dann wurden mit einem Bohrer Löcher hinein gebohrt. Manche gingen dabei zu Bruch.


 

 

 


Am besten macht man das draußen, denn es staubt ganz schön.

Aufgefädelt und an einem Ast gebunden ist es ein schönes Mobile unter dem Dach unserer Terrasse. Einige habe ich sogar mit Hauswurz bepflanzt.

 

 

 

 



Ein altes Fenster, welches im Winter auch im Garten steht, habe ich sommerlich dekoriert. Mit Moos, Wurzeln und natürlich Schneckenhäusern.

 

 

Für das Moos habe ich ein Stück Hasendraht eingespannt und die Moosplatten einfach mit kleinen Drahtstücken befestigt.

 

 


Es reicht mir, wenn es einen Sommer gut aussieht, dann kommt etwas Neues.

Einige Schneckenhäuser werde ich noch zu einer Schneckenkugel verarbeiten. Ich brauche ein Geschenk für jemand, die einen Garten hat. Sie bestaunt immer die Gartendekorationen bei uns im Garten, hat aber selbst dafür kein Händchen.

Eine Kugel mit Schneckenhäusern, so wie diese Kugel, die bereits viele Jahre vom Frühjahr bis zum Herbst zwischen den Stauden in unserem Garten liegt, wird sie sicherlich erfreuen.

Das war auch mal eine Gemeinschaftsaktion mit meiner Schwester Jana.

 


 

PS: Erwähnen möchte ich noch, dass der Ast einer aus der sehr umfangreichen Stöckesammlung von Emil ist. Er hat ihn mir, schweren Herzens, für kleines Geld verkauft.

 










 

Dienstag, 3. Mai 2022

Ich ...

.... war dann mal weg. 

Nein, keine Weltreise, keine 4 Wochen Urlaub, keine weite Entfernung - nur zwei Tage bei meiner Schwester Jana.

Ich habe ihr neu gebautes Arbeitszimmer bewundert... 

Wunderbar hell und mit genialem Ausblick in die Natur.

 


 

Mit lauter selbstgemachten Aufbewahrungsutensilien aus Recyclingmaterial...



 

 

Mit schönen Malereien an den Wänden... 

Dann waren wir draußen und haben eine lange Wanderung  gemacht. 

Endlang der ehemaligen deutsch- deutschen Grenze auf dem sogenannten Kolonnenweg.

 

 

Jana wusste, wo man viele Schneckenhäuser findet. Aber alle in Hecken und Gestrüpp. Also nahmen wir uns Handwerkzeug zum "Bergen" mit.

Wir entdeckten jede Menge Fundsachen...

 


 

 

Wir liefen auf dem Goldpfad, ...


 

.... auf dem Leichenweg ...

 

 ... und waren im Brumm - Ochsen - Viertel.

 

Wir entdeckten unterwegs skurile Bauwerke... 

 

 

... und wir machten an schönen Plätzen Rast.


 

Wir überlegten, ob am Rastplatz die Mauer nach dem Bogen des Baumstammes angelegt wurde oder ob der Baumstamm zufällig den gleichen Bogen wie die Mauer hat.


In einem Garten begrüßte uns ein wunderschöner Pfau.

Zurück zu Hause machten wir noch am Abend gemeinsam ein Experiment: Mit Alkohol und Glycerin kann man (angeblich) Moos haltbar machen. Es soll auch seine grüne Farbe behalten. Damit haben wir auch etwas kreatives geplant. Das Ergebnis ist noch offen.

 

Ein paar Schneckenhäuser habe ich am Sonntag zu Hause bereits verarbeitet. 

Davon erzähle ich euch beim nächsten Mal.

Zum Schluss noch ein Blick auf unser idyllisch gelegenes Elternhaus. 

 


Da, wo sich im Hintergrund die Wiese und das Feld treffen, dort war noch vor 33 Jahren die Grenze zwischen der DDR und der BRD.