Mittwoch, 20. Januar 2021

Mein neuer Kuschelquilt ist fertig

Eigentlich sollte er mich den ganzen Winter über beschäftigen. Sozusagen als Anti- Corona- Therapie.

Und nun ging es schneller als gedacht.

 


Ich habe mir ja vorgenommen, meinen Bestand an Stoffen zu sichten und  ihn rigoros abzubauen. Kein Neukauf, eigentlich. Mal schauen, wie das klappt.

Und dann habe ich den Plan, nach Möglichkeit Dinge mit Gebrauchswert daraus anzufertigen. Das heißt, Quilts zum Zudecken.  Sie sollen alle eine Größe haben, dass man sich bequem auf der Couch darin einkuscheln kann. Sie müssen nicht immer dick sein, denn auch im Sommer braucht man im Garten mal eine Decke, z.B. beim Mittagsschlaf.

Und dann kennt ihr ja meine Affinität zur Resteverarbeitung. Deshalb habe ich für diesen Quilt schon geschnittene Streifen aus einem früheren Projekt verwendet. Die Schablonen habe ich  so gemacht, dass sie auch zu den vorhandenen Streifen passen. Das Muster habe ich am PC entworfen. Hier habe ich schon darüber geschrieben.

Ich mag es, wenn ich handliche Blöcke bis zum Ende fertigstellen kann um sie dann mit Zwischenstreifen aneinander zu fügen. Das ist eine geniale Methode. Hut ab vor der Person, die das erfunden hat. Das Zusammensetzen und das Annähen vom Binding sind auch das Einzige, was mit der Nähmaschine gemacht wurde.



Und nun liegt er auf dem Sofa und wartet darauf, dass ich mich hinlege und mich damit zudecke. 

Das Problem ist nur, dass man ja im Liegen schlecht nähen kann. Und deshalb wird der Quilt noch etwas auf seinen Einsatz warten müssen.

 


 

 


Dienstag, 19. Januar 2021

Nass...

ist mein Wochenthema 34 / 52 bei der Fotoreise in Martins Blogzimmer .

Noch ist er nicht nass, der Schnee vor unserer Haustür. Aber bei den angesagten Temperaturen an den kommenden Tagen könnte er es werden. Und dann werden die Kunstwerke, die die Natur geschaffen hat, leider verschwunden sein.








 


Montag, 18. Januar 2021

Oma, kann man...

 ...daraus etwas bauen?


Das fragte Emil, als der leere Karton vom Müsli auf dem Frühstückstisch stand.

Wollen wir eine Auto daraus basteln? Nein.

Wollen wir einen Baum daraus basteln? Nein.

Wollen wir einen Computer daraus basteln? Nein....oh ja, das machen wir. Aber Oma, wie geht das denn?

Was brauchen wir dafür?

Nur Schere, Kleber und einen Stift.


Wir brauchen dann auch noch einen Drucker. Und eine Maus.


Und dann schreiben wir einen Brief.


"Aber Oma, das ist in echt kein richtiger Computer, das sieht doch aus wie ein  Tablet. Aber auch nicht in echt, wir tun nur so. "

 

Die Zahlen auf den Tasten hat Emil (viereinhalb Jahre) selbst geschrieben.



 

"Oma, jetzt müssen wir nur noch Tasten für Kinderfilme, Elternfilme und Filme für Jäger malen. Und eine Taste für "mit ohne Werbung".





Freitag, 15. Januar 2021

Der Wintersport ...

...im heimischen Garten geht in die nächste Runde.

Nach dem Emils Baumhaus- Rutschen- Abfahrtshang durch starken Schneefall nicht mehr nutzbar war wurden Baumaßnahmen notwendig.

Nun ist sie fertig, die Sprungschanze.

Ähnlich der Vorbilder im nahen Oberhof mit allem, was zu einer Sprungschanze gehört. Auch mit Beleuchtung für abendliche Wettkämpfe.

 

 

 

 

Die Wettkampfrichter stehen an besonderer Position, um genaue Wertungen abgeben zu können. Und neben dem Auslauf stehen aus Sicherheitsgründen auch wieder die Kameraden der Bergwacht bereit zum eventuellen Einsatz.


Das Stadion füllt sich langsam mit Zuschauern, der Wettkampf kann beginnen.



 



 

Zur Namensweihung gab es diesmal keine Party, weil es bereits sehr spät am Abend war, als die Schanze endlich fertig war. Aber das wird nachgeholt.

 

 

 

 

Der Siegerpokal für den ersten Wettkampf (siehe Foto unten) wurde vom Namensgeber der Schanze gesponsert. Er hat auch keine Mühe gescheut, den Pokal persönlich zu übergeben.

 


 

 

 

 

Wenn es die Zeit und der vorhandene Schnee erlaubt, baut Papa, Mama und natürlich Bauleiter Emil noch eine Rennrodelbahn. So wie die echte in Oberhof. Die zeig ich euch dann auch.

Und dann gibt es sicher eine Party im Schnee. Mit Schneebar, Kinderpunsch und Salzstangen...





Montag, 11. Januar 2021

"Für"...

 ... heißt das Thema bei der Fotoreise in Martins Blogzimmer.


Für das Pflegeheim, in dem sich unsere Patchworkgruppe jeden Monat trifft, hatten wir uns wieder etwas ausgedacht. Es ist eine schöne Tradition, jedes Jahr nette Kleinigkeiten anzufertigen, die wir dann vor Weihnachten an die Einrichtung übergeben. Im letzten Jahr waren es Tischläufer für die Tische im hauseigenen kleinen Cafe´.

Dieses Jahr haben wir nicht genäht, sondern viele unterschiedliche Sterne aus einem Vlies ausgeschnitten. Jede konnte ihre eigenen Ideen einbringen. 

 





lLeider mussten diese Sterne per Post an das Heim gehen, denn unser letztes Treffen im November fand leider dort nicht statt.

Wir haben uns sehr gefreut als wir dieser Tage ein Foto mit unseren Sternen erhielten. Es zeigt die Dekoration im Eingangsbereich des Heimes .

 

 

Auch in den Fluren und bei den MitarbeiterInnen zu Hause hingen unsere Sterne, denn es sind ganz, ganz viele entstanden.

 

Hoffen wir, dass baldmöglichst wieder Nähtreffen dort stattfinden können.

 


 

(verlinkt zu Martins Fotoreise  33/52)

Mittwoch, 6. Januar 2021

Abseits...

der Menschenmassen, die das von uns nur 10 km entfernte Oberhof stürmen haben wir das Glück, ganz viele Winterfreuden zu Hause ausleben zu können. 

In unserem Garten wurde eine Loipe gelegt, damit Enkel Emil und sein Papa ihre Runden auf Langlaufskiern drehen können.




 

Gleich hinter unserem Garten gibt es eine Wiese, die sogar "alpines" Gefälle für kleine Anfänger hat.

Noch eine kurze Einweisung...



...und los geht´s.



Bergauf kommt Emil mit seinem ganz persönlichem Schlepplift- Service.


Die Rutsche an Emils Baumhaus ist eigentlich im Winterschlaf. Nun wurde sie zu einem Riesenslalom- Abfahrtshang umgebaut.



Heute ist Training der Playmobilos. Links stehen Einsatzkräfte der Bergwacht bereit, falls es zu einem Unfall kommen sollte.

Das sind Emils gemalte Zielfahnen.


Auch Nachtwettkämpfe sind möglich, natürlich bei Flutlicht


Und bei uns ist auch eine Apre`- Ski- Party erlaubt. Wir sind ja  schließlich zu Hause. 




Nächste Woche bauen wir  den Skihang zur Sprungschanze um.

Ihr könnt dann gerne mal wieder (virtuell) bei uns reinschauen.

Abseits ist das Schlagwort, welches ich für das Blogzimmer bei Martins Fotoreise 32/52 gewählt habe.





 

 





Montag, 4. Januar 2021

Neues Jahr- neuer Quilt

Nachdem ich meinen Mini-Hexagon- Quilt fertiggestellt habe krippelte es mir gleich wieder in den Fingern. Ich kann einfach nicht ohne Handnäherei sein. Meine Hände müssen einfach was tun. Und beim Durchforsten meiner gesammelten Quiltfotos, die mir so oft schon Ideengeber waren, wenn ich nach einer neuen Arbeit suchte, kam ich auf eine Idee.

In einer Ausstellung hatte ich mal einen Quilt gesehen, der sich leicht nacharbeiten lässt.

Also setzte ich mich an meinen PC und konstruierte mit einem Grafikprogramm ein Muster.



Das machte ich dann so, dass es die richtige Größe für einen 30 x 30 cm Block hatte. Außerdem sollten so viele Schablonenteile wie möglich auf ein A4 Blatt auszudrucken sein.



Die Stoffe habe ich mit dem Rollschneider in Streifen geschnitten, um sie dann im Wohnzimmer einfacher in Schablonengröße schneiden zu können.




Der Vorteil an dieser jetzigen Arbeit ist, dass es nie langweilig wird. Erst werden die Schablonen mit dem entsprechendem Stoff versehen und geheftet.



Dann werden die Teile zu einem Ring zusammengenäht.

Anschließend bügel ich alles gut, damit die Kanten nach dem Entfernen der Papierschablonen gut geknickt sind.

Danach wird dieser Kreis mittig auf den Stoff gelegt, mit Nadeln fixiert und appliziert.


 

 

Dann zeichne ich die Quiltlinien ein und lege die drei Lagen, Vorderseite, Vlies und Rückseite, aufeinander und mache alles mit Sicherheitsnadeln fest.


Und dann wird alles gequiltet. Beim Zeichnen der Quiltlinien kennzeichne ich auch den ungefähren Rand des Blockes, damit ich genau bis dahin quilte.



Dann schneide ich nochmal alles auf die richtige Größe zurecht und nähe mit der Nähmaschine noch einmal in der Runde mit einem Zickzackstich.


So sieht er dann aus, der fertige Block.


Von diesen Blöcken brauche ich 24 Stück. Die werden mit der Quilt as you go - Methode zusammengefügt.

Eigentlich sollte es eine Arbeit sein, die sich über den gesamten Winter zieht. Leider bin ich aber wieder mal viel zu schnell... ich kann eben nicht anders. Zu viele Blöcke sind bereits fertig.




Einen werde ich aussortieren müssen. Da ist mir ein Fehler unterlaufen.

Könnt ihr ihn erkennen?

Ich habe jedoch bereits eine Idee. Aus diesem und einem weiteren (falschen) Block werde ich eine Hülle machen, ähnlich einem Kissenbezug. Da kann man den Quilt dann reinstecken und ihn als Kissen auf die Couch legen.


Das Schöne an diesem Quilt ist, dass es viele unterschiedliche Techniken in kurzer Abfolge gibt: Schneiden, stecken, heften, nähen, applizieren, quilten. Und immer hat man nur ein kleines Teilchen auf dem Schoss und kann es sogar mit in die Küche nehmen, wenn man auf den Herd aufpassen muss.


 

 

Mittwoch, 30. Dezember 2020

Natur Fotoreise 31 / 52

Eine Verabredung  in unserer Magnolie
 
 
 
 

...uns sie lebt immer noch.


Blauregen kann eine enorme Kraft entwickeln und drückt auch Regenrohre kaputt.




Überlebenskünstler



Die Natur kennt keinen Fahrplan.





 Verlinkt zu Martins Blogzimmer.