Donnerstag, 7. September 2023

Mein Sommer...

 ... geht nun auch ganz langsam zu Ende.

Da ich nichts Genähtes zeigen kann lass ich euch mal an meinem Sommerrückblick teilhaben. 

 


Viele Tage haben wir vom Frühstück bis zum Abend all unsere Mahlzeiten auf der Terasse eingenommen. Auch gekocht wurde draußen, viele einfache Gerichte standen auf der Speisekarte.

 

 

 

Über den gesamten Sommer erfreuten wir uns an nicht gemähten Flächen im Garten. Eine Oase für die Augen und die Insekten.

 

 

 

Ein klein wenig Winter gab es auch im heißen Sommer. Uralte Bambus- Skistöcke dienten mir als Stütze für die üppig blühenden Kletterrosen.

 

 

 

 

 

Sehr viele Hummeln habe ich dieses Jahr im Garten gesehen.

 

 

Die Brombeeren tragen viele Früchte. Nach dem Regen sind sie sehr groß gewachsen und werden so nach und nach reif. Leckeren Brombeergelee mit frischem Ingwer hab ich gekocht – köstlich.

 

 

Auch der Wein an der Garage war heuer übermäßig voller Trauben. Leider war die Freude nicht lang, denn Mehltau überzog alles und sie mussten restlos entsorgt werden.

 

 

Genauso ist es bei den großen Victoria- Pflaumen. Sie faulen allesamt am Baum und keine einzige wird geerntet werden können.

 

 

 

 

Unsere Apfelbäume tragen alle reichlich, aber auch hier gibt es sehr viele faule Früchte. Wir werden wohl nur wenige Äpfel einlagern können.


 

 

Dafür gab es im Garten Perlpilze, wir brauchten zum Sammeln nicht erst  in den Wald.

 

Meine Sansevieria trägt in diesem Jahr sogar eine Blüte. Sie dankt es mir sicherlich, weil ich die Riesenpflanze (ein Geschenk von einer Kursteilnehmerin) einfach mal in 4 Teile zerlegt und sie in frische Erde gesetzt habe. Nur die Pflanze im Wintergarten blüht.

 

Einige Male war ich auch mit Emil unterwegs. Wir haben u.a. die Marienglas- Höhle in der Nähe besichtigt.

 

 

Dort staunte Emil über ein altes Telefon …

 

und Brennholz ist uns auch unterwegs vor die Füße gefallen. 

Das hat Emil natürlich für seinen Papa mitgenommen.

 

 

 

Apropos Brennholz: Sein Papa braucht es eigentlich nicht, denn im Garten liegt noch viel, was bearbeitet werden muss.

 

 

 

Tierischen Besuch hatten wir auch. Nun wissen wir, wer nachts immer das Katzenfutter auf der Terrasse frisst.

 

 

 

Unsere ökologische Dachbedeckung auf dem Hundertwasser - Vogelhaus hat sich gut entwickelt.

 

 

 

Im Frühjahr haben wir unseren zu groß gewordenen Blauregen entfernt. Wer ihn kennt weiß, dass er auch „Würger“ genannt wird, weil er alles umschließt und kaputtdrückt. Seine ineinander verwickeltet Stämme habe ich aber nicht entsorgt, die finde ich so schön und sie werden evtl. mal eine Stütze für eine Pflanze sein.

 

 

Der alte, vor ein paar Jahren mit Hauswurz bepflanzte Fensterrahmen, ist nun auf einem guten Weg, da sich die ersten Kinder der größeren Pflanzen zeigen. Fast alle Hilfmittel, damit die Pflanzen nicht runterfallen, konnte ich schon entfernen.

 

 

Und hier noch ein kurzer Blick in eine verwunschene Stelle unter einem Fliederbusch. Diese 1 m große Figur steht da schon viele Jahre. Sie hat leider keine schönen Proportionen, der Kopf ist für den Körper viel zu groß. Es war wohl mal eine Lehrlingsarbeit bei einem Steinmetz, sagt mein Herr L.

 

 

Außerdem ist ein Arm abgebrochen. Mittlerweile ist die Statue mit einem Efeumantel umhüllt, man sieht nur den Kopf und alles passt, als ob es so sein sollte. 

 

 

 



Und nun geniese ich zwischen den ersten Herbstarbeiten noch hin und wieder eine Stunde lang die warme Sonne und die Ruhe im Garten.




Passt gut auf euch auf.



















Freitag, 1. September 2023

Ich bin wieder zurück...

... aus der Sommerpause.

So ganz bin ich noch nicht in Bloggerlaune, aber langsam werde ich meinen Blog wieder mit Leben füllen. Füllen müssen, sonst lauft ihr mir ja alle davon, oder?

Aber womit fange ich an? 

Eigentlich ist einiges passiert in der Zeit, in der ich virtuell untergetaucht war. Andererseits ist  auch wieder so Garnichts passiert - je nachdem, aus welchem Blickwinkel man es betrachtet.

Ich möchte meine Posts mit angenehmen und kurzweiligen Dingen füllen. Obwohl mir vieles auf der Seele brennt, über das man sich hier endlos auslassen könnte. Egal, ob es die aktuelle innerdeutsche Politik, die Lage in der Welt, die Sorge um die Umwelt oder die Sorge, ob unsere Enkel noch ausreichend mit Wissen für ihr Leben versorgt werden…

Aber mein Blog soll sich nicht mit diesen Dingen beschäftigen. Dafür gibt es Plattformen, die eher dafür geeignet sind. Und mein Blog heißt ja" RELAs Sticheleien". 

Ich fange einfach mal an und berichte euch von meiner Teilnahme an der Sommerwerkstatt in Wahlsdorf, die ja nun schon einige Wochen zurückliegt.

Es war wieder spannend, denn ich hatte keine Vorstellung, was sich hinter dem Thema  „Freies Sticken mit der Nähmaschine“ noch alles verbergen könnte.

Auf der Materialiste stand auch Vliesofix und dabei dachte ich eigentlich an Applikation. Acrylfarben wurden auch gebraucht und die Spannung war groß.

Wir schnitten das Vliesofix in handliche A4 Größe und machten es auf der Klebeseite mit einem größeren Pinsel nass. Durch die Nässe wellt sich das Vliesofix.

Dann bemalten wir die Klebeseite mit Acrylfarbe, mal verdünnt, mal pur, mal nur eine Farbe, dann zwei oder drei unterschiedliche übereinander. Die Farben verlaufen gut ineinander, wenn man mit etwas Wasser arbeitet. Wir mussten einfach machen.

 

 

Ein tolles Experiment - ohne Vorstellung, wie es später aussieht. Durch die  Wellen auf dem Papier ergaben sich wunderbare Farbstrukturen.

 

 

Diese Teile trockneten dann auf der Leine oder auf der Wiese. Währenddessen machten wir unsere Entwürfe.

 

 

 

 

Der gefärbte Kleber vom Vliesofix wurde dann entweder geschnitten oder gerissen, je nachdem, was man daraus gestalten wollte. Mit Backpaier wird es dann auf die richtigen Stellen auf hellen Stoff aufgebügelt.

 

 

Dann begann die eigentliche Stickarbeit mit der Maschine. Es sollten dann Konturen mit schwarzem Faden frei mit der Maschine gestickt werden. Das war für mich nicht neu und ging mir gut von der Hand. Ich hatte mich für Pflanzen entschieden und wollte daraus einen schmalen, langen Quilt machen.

 

 

Geplant hatte ich, diese kleinen Stickereien nicht einfach mit Stoff zu vergrößern. Sie sollten stattdessen als Bilder in Fensterausschnitte kommen. Dazu habe ich sie als Miniatur mit einem zweifarbigem Binding gerahmt. Außerdem wurden die Fensterausschnitte auch mit einem farbigen Stoff verstürzt, der etwas hervorragen sollte.

 


Für die Stege, die die Bilder mit dem Rahmen verbinden, wählte ich einen ganz verrückten schwarz- weißen Stoff. Was meint ihr – zu gewagt?

 



 

Da ich etwas zuviel Aufwand mit den Fenstern, den Biesen usw. betrieben habe ist mir beim Nähen der Fensterausschnitte dann ein Fehler passiert. Aus diesem Grund musste ich den Stoff für den Rahmen nach unten verlängern. So ein M....

Um die nicht geplante Naht etwas zu kaschieren habe ich einfach eine weitere gemacht und sie mit Biesen der schon verwendeten Stoffe versehen. 

 

 

Wenn ich es euch jetzt nicht erklärt hätte, warum diese Streifen sind, hättet ihr sicherlich gedacht, dass es so Absicht war. War es aber nicht, gefällt mir jedoch gut.

 

 

 

 

Und nun hängt der Quilt im Wintergarten und erfreut mich. Genau für diesen Platz habe ich ihn gemacht und die Maße nach der Wandbreite geplant. 

 

 

Und weil mir die Technik mit dem Vliesofix so gut gefällt werde ich sie mal in meinen Nähgruppen zeigen. 

Mal schauen, was die Mädels dazu sagen.

 

PS: Solltet ihr es auch mal probieren wollen, so mit Vliesofix zu experimentieren denkt bitte daran, dass es nur für Dekoration anwendbar ist. Größere Waschgänge und Bügeln sind nicht wirklich möglich!









 

Montag, 21. August 2023

Pausenunterbrechung

Ich melde mich mal ganz kurz aus meiner Sommerpause.

Ich habe wieder vier tolle Quilts erhalten, die mir zur Quiltaktion

99 x SCHWARZ - WEISS

in den Briefkasten geflattert sind.

Vielen Dank an Sylvia Wagner aus Suhl und Sabine Staudhammer aus Ravensburg. 

Einen winzigen Blick durch das Schlüsselloch erlaube ich euch.

 

Ihr wisst ja, es soll spannend für alle bleiben.

Nun sind es bereits 46, die auf einem geordneten Stapel in meinem Nähzimmer liegen. 

 

Noch weitere Zusagen habe ich, einige davon habe ich schon gesehen, manche auf dem Foto und einige auch schon in echt.

Also, wer noch Lust hat, es ist noch bis Ende November Zeit zur Abgabe. Schaut einfach nochmal hier, da kann man alles über 

99 x SCHWARZ-WEISS

nachlesen.

Ich wünsche euch und mir noch schöne Sommerwochen und tauche noch einmal ein paar Tage unter.