Donnerstag, 12. Januar 2023

Ich beantworte...

 8 Fragen von niwibo



 

 

Nicole von niwibo hat dazu aufgerufen, 8 Fragen zum eigenen Blog zu beantworten. 

Solchen Fragen habe ich mich bisher noch nicht gestellt, möchte es jedoch nun tun.


 

Warum heißt Dein Blog gerade so?

Mein Blog heißt "Relas Sticheleien“. Rela ist ein Kunstwort aus meinem Vor- und Nachnamen. Die "Sticheleien" beschreiben alles, was ich so mit Nadeln und Faden (und manchmal auch mit spitzer Zunge) mache. 

 

 

 

 

Seit wann gibt es Deinen Blog?

Seit  Dezember 2016.







 





Warum hast Du mit dem Bloggen angefangen?

Weil ich neugierig bin und alles, was mich interessiert, ausprobieren muss. Ich bin eine Frau, die ihr Leben lang immer mit vielen Menschen in Kontakt war. Immer habe ich beruflich viel mit Menschen reden müssen oder dürfen. Da gewöhnt man sich ein gewisses Mitteilen an. Dann im Ruhestand schaute ich mir viel auf diversen Plattformen im Internet an. Besonders die verschiedenen Blogs, die sich mit kreativen Dingen befassten, interessierten mich. Diese Bloggerinnen, so dachte ich, müssten HTML beherrschen, um so eine Seite zu betreiben und ständig mit Neuem zu füttern. Als ich merkte, dass es nicht so war, habe ich es einfach ausprobiert. Es hat geklappt. Warum also nicht auch einen Blog einrichten? Ein Blog (fast) ohne Verpflichtungen. Keiner schreibt mir etwas vor, wie oft, worüber, wieviel ich schreibe oder zeige. Und sollte es doch nicht mein Ding sein, dann lass ich es halt wieder.


 

 

 

 

 

 

Welches Hauptthema findet man auf Deinem Blog?

Zu Beginn ging es mir fast nur um mein Lieblings Hobby Patchwork und Quilt. Später habe ich dann auch über meine zweite Leidenschaft, dem Töpfern berichtet. Zwischendurch mal über den Garten, über eine Begebenheit im Kurs, einen Urlaub... eben aus dem Leben.

 

 

 

Warum bloggst Du?

Ich blogge, weil ich mich damit in einer Gemeinschaft befinde. Eine Gemeinschaft mit Gleichgesinnten. Ich habe das Gefühl, bei jemand im Wohnzimmer zu sitzen, bei einer Tasse Tee und über dies und das zu plaudern. Ich kann, ohne eine Wertung abgeben zu müssen, bei anderen kommentieren und freue mich auch darüber, wenn andere zu mir kommen und was zu sagen haben. Ich sehe, was andere so machen und öffne virtuell auch die Tür in mein kreatives Reich. 


 

Ich zeige nicht nur gerne meine geschaffenen Dinge. Auch, weil sie manchmal ziemlich verrückt, schräg und abgefahren sind.  Wie dieses Patchworkauto für eine Ausstellung. Ich erkläre auch gerne, wie das eine oder andere geht. Schließlich bin ich schon mehr als 35 Jahre mit großer Freude Kursleiterin.


Beim Bloggen geht es mir nicht darum, möglichst viele Leser zu haben. Diese Statistik ist mir völlig wurscht. Die richtigen Besucher müssen es sein. Aber wieviele es tatsächlich sind, habe ich bei einer großen Nähaktion für einen sozialen Zweck erfahren dürfen. Das tat gut und hat mir gezeigt, dass sich im Hintergrund doch viele für mein Geschreibsel interessieren.

 

Linkparties

Ich selbst habe noch nie eine Linkparty veranstaltet. An nur wenigen habe ich teilgenommen. Ich setze mich nicht gerne unter Druck- das hatte ich im Arbeitsleben ausreichend und brauche es nicht mehr. Wenn ich zu einer bestimmten Zeit etwas zeigen muss und das normale Leben kommt dazwischen, dann macht es mir keine Freude. Deshalb halte ich mich da sehr zurück. Ich möchte nichts versprechen, was ich dann nicht halten kann. 


 

Kennst Du Blogger persönlich?

Ja, ein paar. Besonders durch die von mir organisierten Patchwork - Ausstellungen in meiner Heimatregion, konnte ich Bloggerinnen persönlich kennenlernen. Einige sind seit Jahren meine Blog - Besucherinnen, ich schau auch bei ihnen regelmäßig vorbei. Bei manchen glaube ich, sie schon seit Jahren zu kennen, ohne ihnen jemals persönlich gegenüber gestanden zu haben. Auch das schätze ich beim Bloggen.

 


 

 

Woher nimmst Du die Ideen zum Bloggen?

Einfach aus dem Leben. Aus meinem ganz normalen Alltag mit Familie, Haus, Garten, Katze und den viel zu vielen  kreativen Ideen im Kopf.

 

 

 

 



 

Dienstag, 10. Januar 2023

Und nochmal...

... Jeans - Upcycling.
Eigentlich wollte ich damit abschließen und alle Jeans wieder in den Schrank räumen.


Da das Auftrennen der Jeans sehr viel Staub verursacht, dachte ich mir, wenn schon Staub dann richtig. Ich habe begonnen und eine Hose nach der anderen aufgetrennt. Da kann ich schneller, falls mir mal danach ist, ein Projekt aus diesem Material nähen, ohne große Vorarbeit leisten zu müssen. Ein spannendes Hörbuch war auch gerade am Laufen und da konnte ich mich in mein Näh- bzw. in diesem Fall Auftrennzimmer "verkrümeln.

Ich weiß, dass manche von euch einfach nur die Nähte abschneiden, um an den Stoff der Hosen zu kommen. Klar geht das schneller. Ich jedoch mag die vielen unterschiedlichen blauen Farben, die sich hinter den Nähten verstecken. Sie haben für mich einen wunderbaren Batikeffekt, der sonst aufwändig herzustellen ist.

Schaut nur mal die Farben aus einem aufgetrennten Hosenbund an.

Zwischen dem Auftrennen brauchte ich aber mal wieder das Surren der Nähmaschine.  Also habe ich erstmal das Trennen unterbrochen. Siehe da, recht schnell sind dann ein paar Behälter für allerlei Krimskrams in unterschiedlichen Größen entstanden. 

 


Die habe ich auch wieder mit knallroten Stickstichen etwas aufgepeppt.

 

 

 

 

 

Und stellt euch vor, auch noch eine Tasche für meine vielen Dinge, die ich immer zum Nähtreffen mitnehmen muss, ist fertig.



 

Da geht ordentlich was rein. 

 


 

Nun soll aber erstmal Schluss sein mit der Jeansverarbeitung.

Ich muss mich noch um ein genähtes Geschenk kümmern. Obwohl, wenn ich genau überlege, könnte das ja auch aus dem Jeans- Material sein. 

Genug davon ist noch vorhanden.










Ich werde schauen, ob es sich eignet.


Freitag, 6. Januar 2023

Könnte es sein…



 …dass ich mich bei meiner winterlichen Deko am Küchenfenster dieses Mal vergriffen habe?

 

 

Dienstag, 3. Januar 2023

Jeans - Upcycling

Eigentlich vernähe ich Jeansstoffe nicht so gerne. Mir ist der Stoff zu dick und man muss manchmal ganz schön aufpassen, damit man bei mehreren Lagen nicht die Nadel abbricht. Außerdem sind die modernen elektronischen Maschinen nach meiner Meinung eher ungeeignet solche Stoffe.

Allerdings reizen mich die vielen Farbschattierungen getragener Jeans, besonders die Stellen, die zum Vorschein kommen, wenn man die Nähte auftrennt. 

Und da ich sehr viel davon halte, Materialien ein zweites Leben zu geben bietet sich dieser unverwüstliche Stoff sehr an, diverse Behälter daraus zu machen.

Ich finde es attraktiv, wenn man die Stoffe nur überlappt legt und mit groben Stichen fixiert. Sichtbare Fäden haben da ihren besonderen Charme und müssen auch da bleiben, wo sie sich gerade aus dem Gewebe lösen.

Für meinen Näh und Arbeitstisch brauchte ich einen neuen Abfallbehälter. Etwas größer als der alte. Von meiner Schwester Jana bekam ich solche Jeans und die wollte ich für diesen Zweck verarbeiten. Der Plan war, einen Behälter mit 6- eckigem Boden zu machen. Eine grobe Skizze hing bereits einige Zeit an meiner "Nochzumachenpinwand".

  

 

Ich schnitt in der gewünschten Form ein ungeliebtes Stück Stoff zu und positionierte Jeansflicken in verschiedenen Größen darauf. 

Ich beachtete, dass sich helle und dunkle Stücke abwechselten. Diese Flicken nähte ich dann grob mit einem Zick-Zack- Stich auf den Untergrundstoff auf.

 

 

Zur Auflockerung entstanden aus ein paar roten Stoffdreiecken Häuser.

 
Häuser brauchen aber auch Fenster, das ging einfach mit den Quiltfuß ohne Transporteur.
 

 
 
Mit einem knallroten Stickgarn machte ich mit der Hand noch ein paar wenige Stickereien.
 


Zur Stabilität bekam der Behälter ein Innenleben aus Resten von  Schabrackenvlies. Gut, dass ich diese Reste hatte. Die hatte mir mal eine Verkäuferin in einem Gardinenladen angeboten. Sie wären in den Müll gekommen, weil sie keine Verwendung dafür hatten. Sie sind fest und trotzdem flexibel und knicken nicht wie Pappe. Ich musste die Teile zwar erst zusammensetzen, aber es war ein perfektes Material dafür.  Das Futter wurde nach dem gleichen Schnitt angefertigt und eingelegt. Warum nur habe ich kein rotes Futter genommen? Keine Ahnung. Aber der grüne Stoff war auch schon gut abgelagert und musste auch mal weg. Zumal er für Patchwork wegen seiner Stärke ungeeignet war.


 
 
  
 
 
Am oberen Rand habe ich ein Binding angebracht. Das war etwas schwierig zu händeln mit der Nähmaschine. Ich dummer Mensch bin doch erst am Ende auf die Idee gekommen, dass ich nur den Anschiebetisch, der bei mir immer in Benutzung ist, hätte entfernen müssen. Dann hätte das Binding problemlos genäht werden können. 
Manchmal verhält man sich wie ein Anfänger und muss hinterher doch mächtig über sich lachen.

Weil das Futter etwas faltig war habe ich aus Pappe noch ein Hexagon in der passenden Größe geschnitten, mit Stoff bezogen und als Boden eingelegt.
 
 
 

 
 
 
Zwei Henkel habe ich noch angebracht. Sie haben keine rechte Funktion, aber vervollständigen das ganze noch etwas.
 
 


Wie so oft  habe ich noch einen solchen Tischpapierkorb angefangen. Und ein paar kleinere Behälter mache ich auch noch. 

Jeans habe ich noch reichlich. Und die Puzzlearbeit mit den kleinen Teilchen macht Riesenspass.








 

Montag, 2. Januar 2023

Ich bin wieder da...

 ... und möchte all denen, die hier bei mir hier vorbeischauen, ein gutes Jahr 2023 wünschen.

Auch wenn das Jahr schon mehr als einen Tag alt ist kommen meine Wünsche ehrlich und von Herzen.

Vorallem wünsche ich uns allen eine gute Gesundheit, um all das zu schaffen, was wir uns vorgenommen haben. Wollen wir versuchen, Negatives zurück zu lassen, aber positiv in die Zukunft schauen.

Ich wünsche uns ein wunderbares, kreatives Jahr mit vielen Ideen.  Das dafür notwendige Material sollte uns in den Schränken und Nähzimmern nicht ausgehen. Mögen wir uns befleißigen, das Vorhandene zu verarbeiten und möge uns Stärke geschenkt werden, wenn wir im Stoffladen einer Versuchung ausgesetzt sind. 

Unsere Nähmaschinen werden die Streicheleinheiten schätzen, wenn sie gereinigt, geölt und mit neuen spitzen Nadeln ausgestattet werden.  Unsere Bügeleisen sollten ebenfalls eine Wertschätzung erfahren. Schaut euch mal die Bügelsohle an und gebt auch diesem unverzichtbarem Gerät mal eine Wellnesskur.

Wenn wir dann noch unsere Scheren anschauen, auch da mal einen Putzlappen und einen Ölspender zur Hand nehmen, dann danken sie es uns sicherlich.

Pläne für das Jahr habe ich keine gemacht. Vieles kommt ohnehin anders als man denkt. 

Ein paar begonnene Projekte möchte ich jetzt im Winter fortführen bzw. beenden. 

 


Bleibt neugierig und kommt wieder zu mir zu "Relas Sticheleien". 

Es bleibt spannend. 

Versprochen.