Montag, 13. Dezember 2021

Mein Beitrag...

...zur Nachwuchsgewinnung im Handwerk ist fertig.

Unser Enkel Emil ist immer gerne dabei, wenn der Papa etwas Handwerkliches in Haus, Hof oder Garten macht. 

 


 

Die Anzahl von Emils Handwerkzeugen ist stattlich. Von Hammer, Zange, Säge bis zum Akkuschrauber und Kettensäge ist alles da. Da Papa oft einen Gürtel für seine Werkzeuge trägt muss Emil auch einen haben, unbedingt. "Früh krümmt sich, wer ein Haken werden will" oder so ähnlich geht doch ein Sprichwort. Und das sollte man unterstützen.



Gurtbandreste, stabiler Stoff von einem Sofakissen, ein  Verschluss von Opas alter Arbeitshose und ein Vormittag an der Nähmaschine ergeben zusammen einen Werkzeuggürtel in Kleinformat. Der Gürtel ist in der Weite verstellbar. Die beiden Taschen kann man, falls sie zusammen um den Bauch zu viel sein sollten, auch einzeln auf den Gürtel machen. Je nach dem, welche "Arbeit" Emil verrichten möchte und welches Werkzeug am "Mann" sein muss.

 



 

Der Gürtel wurde noch personalisiert und wird ein Weihnachtsgeschenk. 

 

Ich hoffe, dass Emil mal ein gestandener Handwerker wird, egal ob Schreiner wie sein Papa, Klempner, Bäcker oder Uhrmacher.

Wir brauchen in Zukunft viel mehr Menschen, die das Handwerk schätzen und lieben. Was sollen die vielen Ingenieure tun, wenn es keine Handwerker gibt, die deren Pläne umsetzen?


 

Samstag, 11. Dezember 2021

Weihnachtspost

Zwischen den Arbeiten an meinem neuen Projekt habe ich meine jährliche Advents- bzw. Weihnachtspost erledigt. Leider sind alle meine Nähgruppentreffen im Dezember wegen C. gecancelt. Deshalb werde ich meine Grüße und guten Wünsche heuer auf dem Postweg verschicken müssen. An meine Nähmädels und natürlich an die Familie.

 

Über 40 Weihnachtskarten habe ich verschickt. Auch an liebe Bloggerinnen aus der virtuellen Welt. Ich hoffe, dass ich keine vergessen habe.( Sollte das so sein, dann verzeiht mir bitte.)

Alle diese Karten habe ich selbstgemacht. Nur die letzten habe ich fotografiert.


Ganz viele sind aus Stoff, einige auch aus anderen Materialien. Einzelne waren auch noch vom letzten Jahr vorrätig. Ich mache gerne das Jahr über immer mal Karten. Die sind so schön klein und wenn ich mal Nählust verspüre und kein großes Projekt machen möchte ist so eine Näherei im Postkartenformat genau das Richtige.

 

 

Solche Karten kann man wunderbar mit Materialien aus der Restekiste gestalten. Bei Weihnachtskarten kommen dann auch die Silber- oder Goldglänzenden Materialien zum Einsatz, die ich sonst eigentlich nicht mag.

Oft geht da die Fantasie mit mir durch und ich komme von einer Idee zur nächsten.

Komisch, die besten Einfälle kommen mir dann, wenn ich keine Karten mehr brauche, weil die notwendige Anzahl schon erreicht ist.

Heute gehen die letzten in den Briefkasten um die Ecke. 

 

Unser netter Postbote, der auch den Briefkasten leert, hat mich neulich gefragt, ob denn bei uns eine große Feier stattfinden würde. Er dachte, das wären Einladungen, die ich da in großer Anzahl verschicken würde. Als ich ihm sagte, dass das selbstgemachte Weihnachtskarten wären schaute er mich groß an und fragte, ob ich denn noch kein WhatsApp hätte?

Unser Postbote hat natürlich auch eine von mir bekommen, mit einem kleinen Obolus drin. Als kleiner Dank für seine nicht immer leichte Arbeit.

 

Hier habe ich Stoffsterne auf Leinen aufgebügelt, Zierstiche als Deko und auf die Klappkarte genäht. Fäden nicht abschneiden sondern zu einer Schleife binden.



Wisst ihr was ich außerdem noch mache? In die Klappkarten, die ich anfertige, werden Einlageblätter gelegt. Die beschrifte ich mit meinen guten Wünschen. So kann der Empfänger die Karte weiterschicken, wenn er das möchte. Das fände ich richtig, denn so haben mehr Menschen Freude an der Arbeit, die ich mir mache. Wer weiß, vielleicht kommt ja in ein paar Jahren so eine Karte wieder zu mir zurück.

 

 








 

Donnerstag, 9. Dezember 2021

Adventsnähen ...

...ist bei mir in diesem Jahr angesagt.

Jeden Tag ein klein wenig.

Nur so viel, wie ich Zeit habe.

Nur so viel, wie ich Lust habe.

Und an manchen Tagen etwas mehr, weil der Vortag ohne Nähen vorrüber ging.

Bei der Flickenhexe, die leider nicht mehr viel bloggt, sondern eher auf Facebook unterwegs ist, habe ich einen schönen Tischläufer gesehen. Auf meinen Kommentar, dass der auch auf meinen ovalen Tisch passen würde, kam das Angebot, dass sie mir mit einem PC-Patchwork -Programm den Nähplan erstellen könne. Sie braucht nur die Maße des Tisches. Das Angebot habe ich angenommen und bald hatte ich die Mail mit den Schablonen.


Ich hatte auch meine genauen Vorstellungen. Ich wollte vorhandene Reste von Batikstoffen  verarbeiten.Die Schablonen habe ich mir auf Freezer- Papier übertragen, weil die Teile keine rechten Winkel haben und ein schnelles rationelles Schneiden unmöglich war. 

 






 

Die Schablone aus Freezer- Papier wurde auf den Stoff aufgebügelt. So konnte ich auch genau sehen, ob der jeweilige Rest groß genug zum Verarbeiten ist. Das Papier kann man ja mehrmals aufbügeln und ist eine Bereicherung bei solchen Arbeiten.

Dann wurde genäht. 

 


Die unifarbenen Teile und der Bogenrand passten, obwohl konkav und konvex zusammengefügt werden, perfekt, ganz ohne Fältchen.

 

 

 

 

Nach dem Fertigstellen der beiden Bogen habe ich genau ausgemessen, welche Größe das Mittelteil haben muss und habe hier die kleineren Stoffreste verwenden können.


 


Eines habe ich sogar mit einer Zwischennaht benutzt. Resteverarbeitung eben. 

 

Rückseite und Vlies zuschneiden und heften.

Das war die Pflicht, jetzt kommt mit dem Quilten die Kür. Da habe ich mich auch etwas von der Quilterei der  Flickenhexe inspirieren lassen. 

 

 

Mit dem Unterschied, dass sie mit ihrer Longarm- Maschine wahrscheinlich (oder ganz sicher) im Vorteil war. Egal, ich habe mich durchgearbeitet, bisher. Leider hat meine Maschine wieder mal ein paar Zicken gemacht und brauchte Streicheleinheiten.

Außerdem kam die Erkenntnis bei mir, dass es, auch wenn man vermeintlich ein Quiltprofi ist, nach einer längeren Pause eine Warmlaufzeit braucht, bis man wieder so richtig im Quiltschwung ist.

 



Bis Weihnachten dauert es ja noch ein paar Tage. Das heißt, es sind noch ein paar Adventstage übrig. Erst dann kann ich euch mein fertiges Advents- Näh- Projekt zeigen.

 



Ich wünsche uns und euch noch eine schöne Zeit bis dahin.

 









Samstag, 4. Dezember 2021

Nicht viel Neues...

habe ich zum Zeigen. 

Deshalb  einfach mal mein Advents- Dielen- Licht.

 


Das ist natürlich selbst gemacht. Alte Spitzenfragmente wurden verarbeitet. In Wirklichkeit sieht es viel schöner aus und macht ein wunderbares heimeliges Licht. Ich kann zwar gut nähen, aber fotografieren habe ich bis jetzt noch nicht so richtig begriffen. Vielleicht sollte ich mal einen Kurs besuchen.

Und dann habe ich noch etwas in Arbeit. Ein erstes Foto davon zeige ich schon mal.


Ich wünsche euch einen schönen 2. Adventssonntag und bleibt alle schön negativ.