Die Idee dazu entstand während einer unserer Patchworkausstellungen vor zwei Jahren in der Kulturscheune Mühlberg. Bei einem gemütlichen Imbiss am Tag des Ausstellungsaufbaus diskutierten wir über die Vielfalt von Ausstellungsexponaten. Plötzlich hatte ich einen Gedankenblitz: Warum nicht Kunst aus Abfall zeigen? Meine Schwester Jana ist zum Beispiel eine leidenschaftliche Künstlerin, die mit Hingabe Dinge verarbeitet, die andere für wertlos halten und wegwerfen.
Diese Diskussion inspirierte mich, das Thema weiterzuverfolgen. Ich sprach mit der Galerieleiterin und ihre Begeisterung war sofort spürbar. So etwas hatten sie noch nie präsentiert, und die Idee bekam schnell Gestalt. Ich begann, in meinem Bekanntenkreis nach Hobby- Künstlern zu suchen, die mit solchen Materialien arbeiten – und es stellte sich heraus, dass ich einige richtig talentierte Menschen kenne!
Die Vorbereitungen laufen bereits lange und ich freue mich darauf, bald die Ergebnisse dieser kreativen Köpfe zu präsentieren. Die Besuchenden werden staunen, wie viel Schönheit aus vermeintlichem Müll entstehen kann.
Mein Text für die regionale Presse:
Zweite Chance- Kunst aus dem, was bleibt
Upcycling ist der rote Faden, der sich durch diese Ausstellung der etwas anderen Art zieht.
Was passiert mit dem, was keiner mehr möchte? Dinge, die “noch zu schade für die Tonne“ sind, bekommen in der Ausstellung ein neues Leben. Diese Kunst ist schön und schräg, hat nicht immer einen Nutzen, aber hat den ausstellenden Kreativen beim Verwandeln Freude gemacht. So soll es auch bei den Betrachtern sein.
Aus Metall, Pappe, Papier, Kunststoff, Textilien und anderen ausgedienten Dingen sind überraschende Kunstwerke entstanden.
Bilder, Objekte, Collagen und Skulpturen- winzig klein oder groß, jedes Werk ist einzigartig.
Neues Leben aus Altem- das ist der Gedanke, der sich durch alle Exponate zieht.
Die Ausstellung lädt dazu ein, genauer hinzuschauen: Was kann man schaffen aus dem, was keiner mehr möchte? Welche Geschichten stecken in Dingen, die wir so achtlos wegwerfen? „Zweite Chance“ feiert den kreativen Kreislauf des Schaffens und zeigt, dass Kunst nicht immer sinnvoll sein muss.
Manches entsteht einfach an der Freude am Tun- und bereitet Freude beim Anschauen.
„Zweite Chance- Kunst aus dem, was bleibt“ macht sichtbar, dass Nachhaltigkeit, Fantasie und Lebensfreude wunderbar zusammenpassen.
Am Mittwoch wird mein bereits erfahrenes "Ausstellungs- Aufbau-Team" alle Exponate in die zwei Etagen der Galerie tragen und dort hinlegen, aufstellen, aufhängen, stapeln...
Vom 10. Januar bis 2. Februar ist die Ausstellung zu besichtigen.
Seid ihr neugierig???
PS: Dieser Post passt bereits zum ersten Feld mit dem Thema "Upcycling bei Annis BINGO 2026.



Das wäre mal was für mich gewesen, war bis Weihnachten in der Nähe zur Reha. Gruß Renate
AntwortenLöschenDas Logo (Plakat) sieht schon mal vielversprechend aus, ich wäre sehr neugierig und dabei, aber leider zu weit weg. Ich hoffe Du wirst hier berichten und ich freue mich schon darauf.
AntwortenLöschenLG Claudia aus dem Ruhrpott
Hallo Regina,
AntwortenLöschenja, das wäre auch was für mich. Ich liebe es, Sachen wieder zu verwerten!
Hab gerade mal gegoogelt. 453km oder 4Std 31 min von hier aus. So'n Mist!
Aber ich freue mich schon auf die Bilder.
LG Doris :o)
Wow, Upcycling, genau mein Ding. Mal mit meinem Gatten reden, ob er mitkommt. Leider kann ich zurzeit kein Auto fahren. Ich grüße dich aus Weimar - Konstanze
AntwortenLöschenIch bin definitiv sehr neugierig.
AntwortenLöschenNana
Liebe Regina,
AntwortenLöschenwas für eine schöne Idee! Das muss ich irgendwie schaffen.
LG
Elke
wow
AntwortenLöschenschon das erste Bingofeld ;)
diese Ausstellung hört sich super an..
schade dass es nicht in der Nähe ist
vielleicht kannst du ja etwas davon zeigen ..
liebe Grüße
Rosi
Das ist eine tolle Idee, liebe Rela. Vermutlich werde ich es aufgrund der Entfernung nicht schaffen, auch wenn sich eine Reise nach Thüringen immer lohnt, aber die Verlockung ist schon da.
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Anita
Klingt spannend, aber leider viel zu weit, das sehe ich schon an der Postleitzahl. Schade! Aber ich werde die Augen offen halten, ob es so etwas nicht auch bei uns in der Geged gibt, und freue mich schon auf Deinen Bericht.
AntwortenLöschenViele Grüße, Stefanie