…so heißt ein Buch, welches ich mal gelesen habe und das nun auch als Film im TV gezeigt wurde.
In diesem Roman dreht sich alles um ein Puppenhaus und das Interieur dazu.
Ihr wisst, ich mag Puppenhäuser und alles, was mit diesen Welten der Miniaturen zu tun hat. Meine gebastelte Patchwork-Puppenstube habe ich euch schon mal vorgestellt.
Nach wochenlanger Abstinenz in Sachen kreativem Tun, wollte ich endlich mal wieder etwas mit meinen Händen werkeln, was nichts mit Haushalt und anderen Pflichten zu tun hat.
Meine Nähmaschine zickt etwas herum und ich kann mich einfach nicht aufraffen, sie zu verpacken und zur Reparatur zu verschicken. Aber meine Hände rufen nach Beschäftigung.
Beim Datteln am Handy, um Wartezeit beim Arzt zu überbrücken, sah ich im Internet eine Miniatur. Das gefiel mir, weil es so klein war, was sich da unter einer Glashaube geschützt befand. Dann kam mir eine Idee.
Ein paar schlaflose Nächte habe ich damit verbracht, Ideen zusammenzutragen und die Umsetzung in der Praxis zu durchdenken. Eine Collage wie ein Nähzimmer sollte es werden.
Vorhandene Materialien fielen mir ein, die ich verwenden könnte. Pappe, Papier, Holzspieße, Zahnstocher, Knöpfe, Stoff, Reste von anderen Basteleien …, alles Dinge, die im Bestand vorhanden waren.
Und dann fing ich einfach an. Als Erstes bastelte ich eine Nähmaschine – was denn sonst?
Dafür habe ich Material verwendet, welches ich mal aus einem Karton gerettet habe, welcher in den Müll sollte. Reste mit Papier beschichteter Schaumstoffplatten aus dem Architekturbedarf. Wunderbar zum filigranen Schneiden.
| Aufzeichnen... |
| ausschneiden ... |
| zusammenkleben und Garnrolle basteln ... |
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| schwarz anstreichen und mit etwas Gold verzieren. Fertig! |
Ein Quiltrahmen musste auch sein. Der besteht aus Knöpfen, Holzspießen und bemalten Stoff.
| Auf dem Tisch ein Quilt, Maßband, Rollschneider und Lineal. Das Werkzeug habe ich aus einem Katalog ausgeschnitten. |
Da der Boden des Glases nach innen gewölbt war stand alles nicht gerade. Ich musste noch einen zusätzlichen Ring unter den Boden kleben.
Das sah unschön aus, also kaschierte ich den Fehler noch mit einer schmalen Spitze.
Das Ganze hat eine "Größe" von gerade mal 9 cm.
Maßgerecht wurde alles an das Glas angepasst. Im Deckel habe ich noch ein Lämpchen angeklebt. So hat die Miniatur sogar noch eine Beleuchtung.
Bei solchen Basteleien stehe ich immer telefonisch eng mit meiner Schwester Jana in Kontakt. Da gibt es auch mal Material im Tausch (wie die kleinen Lämpchen) oder wertvolle Tipps. So auch der Hinweis, die Nähmaschine noch mit farblosem Nagellack zu bestreichen, das würde ihrem Aussehen guttun. Danke für den Tipp. (Nagellack habe ich im Schrank, aber nicht zum Nägellackieren.)
| Die Rückseite mit einem Miniquilt (aus Papier auf Stoff) |
Und weil ich ja nun so im Flow bin, habe ich eine weitere Miniatur in Arbeit – noch etwas kleiner.
Kommt wieder, ich zeigs euch.


Das ist so niedlich , und man entdeckt immer wieder ein kleines Detail, bin gespannt was du dir noch überlegst. Vielleicht ist es dann wegen der Größe interessant für Dresdens Mini Kabinett im grünen Gewölbe 🤣👍
AntwortenLöschenEigentlich bezeichne ich mich selbst auch immer als kreativ, aber von deinem Ideenreichtum schneid ich mir noch eine ordentliche Scheibe ab!
AntwortenLöschenMir gefällt deine Miniatur ausgesprochen gut und hübsch verpackt im Glas wird sie auch nicht staubig.
Lieben Gruß Sophia