Freitag, 2. Januar 2026

Fundsache

 

Hallo liebe Leserinnen hier bei Relas Sticheleien.

Zuallererst möchte ich allen die besten Wünsche für das Jahr 2026 senden. Möge es so werden, wie wir es uns wünschen. Danke für eure Treue hier, auch wenn es manchmal zwischendurch eine Flaute bei den Posts gibt und auch geben wird. 

Um mich mal wieder zu melden, habe ich einen Blick in meine „Reservekiste“ mit bereits vorbereiteten Posts gemacht, und siehe da: Ich habe noch einen nicht veröffentlichten Bericht zum Regal-Quilt. Eigentlich ist das Thema für mich schon Geschichte, aber es steckt Zeit im Post und deshalb möchte ich ihn euch noch zeigen.

Außerdem beinhaltet er eine Fundsache, nämlich einen  kleinen Beitrag von Karin, der bisher noch nicht gezeigt wurde. Es wäre ihr gegenüber nicht fair, das nicht zu tun.

Ich hatte bereits im September (so alt ist der Postentwurf schon)von Karin eine Mail bekommen mit der Beschreibung, wie sie weitergearbeitet hat. Seht mal ihre genähte Sammlung an DVDs. Bei allen hat sie, das kann man vielleicht nicht so erkennen, die Beschriftung mit der Hand gestickt. Fein sieht das aus und es wirkt sehr lebendig. Sie schrieb:

Liebe Rela,

bevor ich mich für vier Tage ins Nähwochenende verabschiede, möchte ich Dir gerne noch das nächste Blöckchen für den Regalquilt senden.
Ein paar meiner Lieblingsfilme und Serien dürfen in dem Regal auf keinen Fall fehlen, denn sie begleiten mich oft beim Nähen. Sie haben den Vorteil das ich sie so oft gesehen habe, das ich beim Nähen nicht mehr hinschauen muss, und sie eigentlich mehr ein Hörspiel sind. :-)
Jetzt muss ich noch ein bisschen vorbereiten, damit ich genug zum Arbeiten dabei habe.
Ich freue mich wie immer auf die Blöckchen aller Mitnäherinnen.

Liebe Grüße Karin

 

 

 

Montag, 29. Dezember 2025

Lost places

Eigentlich, ja eigentlich hatte ich geplant, mit meinem Herrn L. im November wieder ein paar Tage in ein Thermalbad zu fahren. Gebucht war es schon, und leider kam aber alles anders.

Für eine Stornierung war es bereits zu spät. Schade um das Geld. Denn es war schon bezahlt. Ich kam auf die Idee, mit meiner Schwester Jana hinzufahren.

Sie ist ja nun auch in Rente und hat (meist) nichts anderes vor.

Mein Herr L. war in guten Händen und ich brauchte mir (fast) keine Sorgen um ihn zu machen. 

Schön war es dort. Wir haben uns vormittags bei strahlendem Sonnenschein vieles angesehen und ab Mittag dann bis zum Abend die Zeit in der Therme verbracht.

An einem der Tage haben wir einen Lost Place besichtigt. Jedes Mal, wenn ich mit meinem Mann auf dem Weg zur Therme dort vorbeigefahren bin, schaute ich aus der Ferne hin. Eine alte große Villa an einem Hang. Gerne hätte ich mal aus der Nähe... 

Eine Besichtigung von solchen Dingen ist noch nie etwas für meinen Herrn L. gewesen. Da fehlt ihm die Neugier.

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Dort herumkraxeln - nicht mit ihm. Und alleine macht es keine Freude. 

Aber jetzt konnte ich es mit Jana wagen. Wir fragten einen älteren Herrn, ob und wie man denn da hin käme. Er war sehr nett und sagte, dass das nur über sein Grundstück möglich wäre. Er erlaubte uns, über seinen Hof den Hang hinaufzugehen. Ein paar spärliche Informationen bekamen wir auch von ihm. Vor der Wende war das Haus ein Kinderheim, nach der Wende in der Hand wechselnder Eigentümer mit großen Plänen, jetzt gehört es wohl einem Winzerbetrieb.

Bevor der erste neue Eigentümer 1991 das Dach gesichert hatte, baute er einen Swimmingpool, so die Erzählung des Mannes. Die Ruine soll wohl nun nur gesichert werden. Eine gänzliche Rettung des Gebäudes ist nicht mehr möglich. Es hätten auch schon Arbeiten stattgefunden, aber sie wurden von einem Tag auf den anderen beendet.

Wüst und ungeordnet sieht es auf dem Gelände aus. Überall liegt Werkzeug und Baumaterial herum, als ob die Bauarbeiter gerade Mittagspause machen würden. In Wirklichkeit bewegt sich seit dem Frühjahr keine Bauarbeiterhand mehr, so die Aussage des Mannes.

Doch lasst mal die Fotos auf euch wirken. 

 

Die Zufahrt von unten, teilweise neu gemacht. Es liegen bereits große Blumenschalen für die finale Dekoration bereit. Aus meiner Sicht das letzte, was man auf eine Baustelle bringt.








Ein Blick von oben auf die einst prachtvolle Villa.


Da waren wohl mal Fische drin.


Wer wohnt denn da? Oder der Eingang zum Weinkeller??? Nein, es war schemenhaft das Wort „Quelle“ zu lesen. Man konnte nicht hin, es war viel zu steil und es gab keine Stufen.  


Wer erkennt an dem Baum etwas ungewöhnliches? Man muss ganz genau hinsehen!
Etwas näher ran bitte!

Eine eingewachsene Gartenschere. Hat der Gärtner keinen Lohn bekommen und ist abgehauen? 


Das Nebengebäude innen.

Ein Blick hinein und hindurch und hinaus.

Man kann sich vorstellen, wie auf der Terrasse zwischen den Säulen mal eine Kaffeetafel stand und man mit Blick über das Tal die Sonne geniesen konnte...

Die Terrasse mit tollen Fliesen, die scheinbar wiederverwendet werden sollen. Denn einige waren entnommen und an der Seite gestapelt.


Ein Zugang zur eigentlichen Villa war nicht möglich.

Außerdem auch zu gefährlich. Das Mauerteil hing nur an einem Stück Metall und bewegte sich im Wind.


Die erste Baumaßnahme vor Jahren - der Pool.


Im Gelände waren neue Weinstöcke gepflanzt. Teilweise sogar Sträucher und Bäumchen gesetzt. Aber an Stellen, wo doch noch große Baumaschinen fahren müssen …

Das ist verkehrte Welt für mich.

Wir hatten jedenfalls Freude beim Besichtigen und sehr schmutzige Schuhe, da die Wege nicht befestigt waren.

Aber meine/unsere Neugierde ist gestillt und es war schön.

Ich werde die Villa beim Vorbeifahren weiter beobachten und evtl. mal über Fortschritte berichten. 

Wer von euch mag es auch, solche Lost places zu besichtigen?

Samstag, 27. Dezember 2025

Anitas Jahres-BINGO 2025...

… und ich war dabei.

 

Mit diesem Foto eines wunderbaren Sonnenaufgangs wird das Feld "es werde Licht" gefüllt. 

 

 

Ich habe, bis auf eines, alle Felder gefüllt. Ein letztes lasse ich bewusst offen. Das letzte hätte ich  im Dezember eigentlich füllen können, denn wir alle waren doch reichlich von Sternen umgeben.

Es ist eben so, und deshalb beende ich mein Jahresbingo mit diesem offenen Thema. Man muss auch mal verlieren können. 

Es hat mir Freude gemacht und manchmal musste ich etwas "um die Ecke denken“, damit das Thema getroffen wurde. Aber das macht es eben auch spannend. 

Danke an Anita für die Idee und das Organisieren und auch so einfach mal DANKE. 

 


Evtl. sehen wir uns im nächsten Jahr bei einem neuen Bingo.  

Bleibt alle schön gesund und passt gut auf euch auf.





 



Dienstag, 16. Dezember 2025

Weihnachten im Kinderheim - der Schluss…

 … für 2025.

Heute zeige ich euch die letzten beiden Quilts von diesem Jahr. 

Wie ihr wisst, war in diesem nun zu Ende gehenden Jahr eine Challenge von mir ausgerufen worden.

Inhalt: einen Regalquilt nähen. Dabei spielten die Größe, der Regalinhalt und die Machart keine Rolle. 

Es lief ganz gut an, jedoch wurde im Laufe des Jahres von den Teilnehmerinnen immer weniger an den Regalen weitergearbeitet. Meiner  war schneller fertig, als ich wollte.

Bei Renate von "verquilts" sah ich dann ihre genähten Tall-Tales-Bücher. Diese Blöcke haben mir sehr gefallen und es war wieder eine Gelegenheit, schöne Stöffchen, die nur in kleinen Mengen als Reste vorhanden waren, zu verarbeiten. 

 

Ach, wie hat es mir Freude gemacht, im Laufe des Sommers immer mal einen Block zu nähen und gleich zu quilten. Es sind sogar mehr Blöcke entstanden, als für eine Decke gebraucht wurden. Für die übrigen muss ich mir etwas ausdenken, denn der grüne Hintergrundstoff war ein selbstgefärbter und ist leider aufgebraucht. 

 

 

Für einen Kinderquilt kann ich aber die 5 Blöcke, die übrig sind, gut mit "verbraten". Fehler sind mir auch unterlaufen. Seht her. Aber da wurde eben auch mal getrennt. 




Außerdem ist auch der Quilt fertig, dessen Blöcke in unserer Patchworkgruppe in einer Round Robin-Aktion entstanden sind. Deshalb war es auch wieder überschaubar, diese Decke zusammenzustellen. Es ist wieder kein auszeichnungswürdiges Designerstück, aber alle Blöcke wurden von den Frauen in der Gruppe mit Liebe genäht. Bedauerlicherweise konnte ich 4 Blöcke nicht verarbeiten, da eine der Frauen sich erst im Nachhinein zum Mitmachen entschlossen hatte. Der Plan war ursprünglich für 24 Blöcke ausgelegt.

Ich hatte von Anfang an vor, dass die Blöcke, die ich durch den Tausch erhalten werde, ein Quilt fürs Kinderheim werden sollten. 

 


So, das waren jetzt die 6 Quilts, die Kindern zu Weihnachten eine Freude machen sollen. 14 sollten es eigentlich werden. Die restlichen 8 stehen für das Jahr 2026 auf meiner Liste. Das ist ein schönes Ziel, welches ich mir gesteckt habe. Meine Statistik sagt aus, dass ich nun 44 Decken an das Kinderheim Benshausen übergeben konnte.

 

Mit meinem Lieblingsfoto von den allerersten Spendenquilts im Jahr 2022  wünsche ich euch nun eine schöne  kommende Zeit.

 

Bleibt gesund und passt gut auf euch auf. 


PS: Unter den Quilts wünsche ich den Kindern SÜSSE TRÄUME - und streiche ein Feld auf meinem Bingo bei Anita



 


Montag, 15. Dezember 2025

Weihnachten im Kinderheim- noch mal zwei Quilts

Hallo ihr da draußen.

Bloß gut, dass ich noch einige vorbereitete Posts in Reserve habe. Sonst wären hier momentan keine Veröffentlichungen zu lesen oder sie wären recht mager ausgefallen. 

Heute noch zwei weitere Quilts, die auf dem Stapel für das Kinderheim liegen. Auch hier ging das Nähen recht zügig, denn es waren bereits vorbereitete Teile von UFOs zu bearbeiten. Angeboten und geschickt hatte sie mir bereits im Frühjahr die liebe

... 

und nun muss ich Asche auf mein Haupt streuen, denn ich weiß den Namen nicht mehr. Mein alter Mailverkehr ist bereits aufgeräumt und ich weiß nicht mehr den Namen der Spenderin. Oh je, das ist mir jetzt sehr peinlich!

Vielleicht liest sie ja diesen Post und kann sich in einem Kommentar zu Wort melden.

Das blaue Teil musste, um die richtige Deckengröße zu erreichen, noch mit einem breiten Rand vergrößert werden. Es ist ein richtiger Jungsquilt geworden.

 

 

 

Der bunte war eigentlich viel breiter. Ich habe seitlich einiges abgetrennt und für die Weiterverwendung zur Seite gelegt. Bei diesem Quilt musste ich das ganze große Teil am Stück quilten.

 

 

Puh, das war eine schreckliche Plagerei unter der Nähmaschine. Der blaue wurde wie üblich bei mir in Teilen gequiltet und die dann zusammengefügt. Ihr wisst ja, ich liebe diese Technik sehr.

 

Jetzt bedanke ich mich hier noch einmal bei der netten Spenderin. Fotos der beiden Quilts hatte ich ihr bereits vor vielen Wochen geschickt.

 

Nachtrag: Gerade erreichte mich eine E-Mail von Elisabeth aus Mainz. Sie ist diejenige, die die viele Vorarbeit für diese Quilts gemacht hatte. Nochmals "Danke".


 

 

 

 

Donnerstag, 11. Dezember 2025

Weihnachten im Kinderheim- der Watercolor-Quilt

Heute werde ich euch die Geschichte von meinem ersten Watercolor-Quilt erzählen. Dieser Quilt ist der zweite vom Stapel für das Kinderheim. Aber auch bei diesem hier gehört eine Geschichte dazu. 

Neugierig? 
 
Im Juli war ich zum letzten Mal in Michaelas Kreativbude in Walsdorf. Leider wird sie geschlossen und es wird keine kreativen Berichte mehr von dort geben. So schade, ich bedaure das sehr. Waren diese Tage jährlich meine kleine Auszeit vom Alltag.
 
Bereits im Sommer hat sich Michaela auf den Ausverkauf vorbereitet. Vieles wechselte den Besitzer. Ihre Räume waren ja immer voll von schönen Dingen, die ein Patchworkerherz höher schlagen lassen. In einem der Räume, der eigentlichen Filzwerkstatt, hatte sie  viele Schubkästen, Tabletts und flache Kartons ausgelegt mit unzähligen Stapeln mit 5 cm großen Stoffstücken, die sie und ihre Mutter vor vielen Jahren vorbereitet hatte, um in Kursen Frauen die Technik des Watercolor zu vermitteln. Sie sagte, dass diese Quadrate zu verschenken wären, und sie wäre froh, wenn am Ende der Sommerwerkstatt alle Fächer leer wären. Jedes Mal, wenn ich durch die Ladenräume geschlichen bin, kam ich an den Stoffquadraten vorbei. Ab und zu habe ich mir eine Handvoll genommen. Bei den anderen Frauen gab es kaum Interesse dafür. Wunderschöne Stoffe,  einfarbig oder mit verschiedenen Mustern, das Optimale für Watercolour. Ich möchte nicht wissen, wie viel Zeit da alleine für das Zuschneiden notwendig war. 
 
Am letzten Tag der Sommerwerkstatt machte Michaela noch mal einen Aufruf, sich doch noch einmal an den Quadraten zu bedienen. Keiner wollte sie. Die Argumente der Frauen: Ist mir zu kleinteilig, Watercolor ist mehr in Mode usw. 
Aber es ist doch Stoff- wunderbarer Stoff! 
 
Ich schlich noch ein letztes Mal um diese Quadrate herum und Michaela kam dazu. Sie meinte, wenn jetzt nicht diese Fächer leer gemacht würden, würde sie die restlichen Quadrate in die Mülltonne werfen. Sie werde sie nicht vernähen. Das konnte ich natürlich nicht zulassen. 

Ich überlegte: Ich könnte ja ... und es wäre ja möglich... und ich mache ja eh alles gerne, was kleinteilig ist ... und bevor ich mich versah, schüttete  sie mir alle Stoffquadrate in einen Karton.  Ich solle dann selbst entscheiden, was ich vernähen wollte, und könne den Rest ja entsorgen.
 
Eigentlich ist es ein Schatz, wenn man die Vielfalt der Stoffe sieht. Die selbst zusammentragen dauert sehr lange.
Schon auf der Heimfahrt hatte ich den Plan:  Einer der Quilts, die ich noch fürs Kinderheim nähen wollte, sollte ein Watercolor werden. Ich besorgte mir Quiltersgrit. Michaela hatte das leider nicht vorrätig. An einem sommerlichen Regentag legte ich schon mal spielerisch die ersten Stoffquadrate aus. Das Vlies Quiltersgrit macht bei einem solchem Projekt die Arbeit leicht. 
 
Ihr kennt dieses Vlies nicht? Hier nur eine kurze Erklärung: Es ist ein ganz dünnes Vlies mit einem Raster von 5 cm. Die eine Seite ist mit Kleber versehen, der sich durch Hitze mit dem Stoff verbindet. Man kann also auf dem Raster recht einfach die zugeschnittenen Stoffstücken an den Linien positionieren, auch noch mal austauschen, und wenn man das optimale Design gefunden hat, drückt man einfach mit dem Bügeleisen drauf und die Quadrate haften an dem Vlies. Dann näht man erst mal alle Linien parallel, erst in eine Richtung. 
 
 
 
 
Dann muss man die Nahtzugaben bis einen Millimeter vor den Stichen einschneiden. 
 
 
 
 
Nun werden alle Nähte im rechten Winkel genäht und dabei wird immer die Nahtzugabe in verschiedenen Richtungen gelegt. 
 
 
 
Aufpassen muss man, dass die Nahtzugabe immer die gleiche Größe hat, weil sonst die fertigen Teile unterschiedliche Längen und Breiten haben.
So habe ich immer Flächen mit 10 × 10 Quadraten genäht. 
 
 
 
 
 
Beim Auslegen fand ich die Kombination mit schwarzem Stoff am besten.
 
 
 
 
Die Zwischenteile habe ich separat genäht und bei den Kreuzungen war es ganz schön schwierig, alles passend zu machen.
 
 
 
Alle Teile wurden sparsam gequiltet und wieder mit der Quilt As you go- Methode zusammengefügt.
 
Nicht mal die Hälfte der Quadrate ist vernäht. Es wird noch eine Decke geben und evtl. noch eine …
Ich freue mich, dass ich nicht zugelassen habe, dass die Quadrate in der Mülltonne gelandet sind. So etwas geht total gegen meine Einstellung.
 
Das ist der zweite Quilt auf dem Stapel für das Kinderheim.

Gefällt er euch – mein Watercolor-Quilt?
 
 
 
Wer sieht den Fehler, der mir erst beim Foto aufgefallen ist? 
 
 

Dienstag, 9. Dezember 2025

Weihnachten im Kinderheim- der erste Post

Hallo ihr da draußen,

ich bedanke mich, dass ihr mir trotz der spärlichen Veröffentlichung hier bei Relas Sticheleien  treu bleibt. Danke, danke, danke! 

Ich möchte euch gerne aus meinen Reserven in den nächsten Tagen ein paar Posts zeigen. Für Neues fehlt mir einfach die Energie. 

Ich hatte im Sommer mal geschrieben, dass ich mir bis zum Ende des Jahres vorgenommen habe, für das Kinderheim Benshausen noch 14 Quilts zu nähen. 

Warum noch 14? 

Weil ich dann die 100 Quilts für einen sozialen Zweck erreicht habe. 

Aber das Leben spielt manchmal nicht so mit, wie man das möchte. Deshalb kann ich euch nur sechs von den 14 geplanten Quilts zeigen, die ich im Laufe des Jahres genäht habe. Zum Glück hatte ich sie so fertiggestellt, dass ich nur noch mal Fäden abschneiden und Fusseln beseitigen musste. Aber ich wäre nicht so weit gekommen, wenn ich nicht wieder Vorhandenes beziehungsweise Geschenktes bei meiner Näherei hätte einbeziehen können. 

Von Eveline, einer aus der Gruppe QuilThuer, bekam ich im Sommer einen Beutel mit ganz unterschiedlichen Blöcken, in Größe und Farbe.

 

 

Eine Bekannte von ihr  hatte mal bei einem Online- Mystery mitgemacht, ohne zu ahnen, worauf sie sich da einlässt. Da ihre Blöcke alle eine unterschiedliche Größe hatten, war sie als Anfängerin überfordert, die dann final zu einer Fläche zusammenzusetzen. Ich nahm also den Beutel ungesehen an mich. Nun war es für mich ein Mystery. Nicht immer passten die Stoffe zusammen. 

 

 

Was nicht passt wird einfach passend gemacht, denn einem geschenkten Gaul …

Ihr wisst ja, Herausforderungen mag ich, und wenn man sieht, ist  aus dem Haufen Blöcke ein ganz passabler  Quilt geworden. 

Was habe ich schon mehrmals geschrieben: Ich werde keinen Designpreis gewinnen, aber meine Näherei dient einer guten Sache. 


 


Das ist der erste der sechs Quilts, die ich euch zeigen möchte und die nächste Woche von einer Mitarbeiterin des Kinderheimes bei mir abgeholt werden. Sie wohnt in der Nähe und ich brauche nicht extra hinfahren. Und sie werden dann hoffentlich eine Überraschung für die Kinder sein. 
 
Bis zum nächsten Mal grüßt euch herzlich



Sonntag, 30. November 2025

Ich sende euch...

 

… da draußen recht herzliche Adventsgrüße.

Gestern habe ich einen kleinen Anflug von Adventsstimmung verspürt, als ich im Dunkeln auf dem Nachhauseweg durch unser weihnachtlich geschmücktes Dorf gefahren bin. 

Diesen Schwung habe ich gleich gepackt und meine Kiste mit meiner Advents-Treppenhaus-Deko aus reichlich alten Glaswaren aus dem Keller geholt. 

 


Zum Glück hatte ich noch reichlich Batterien vorrätig und konnte alles gleich bestücken.

Es ist schon eine feine Sache mit diesen kleinen LED-Lichterketten, die wie von Zauberhand bei Eintritt der Dunkelheit plötzlich leuchten.

 

Ich wünsche euch einen leuchtenden 1. Advent.

Verlinkt bei Anita unter dem Titel "Denk ich an den Advent".