Donnerstag, 27. März 2025

Bücherregal- der März

Hallo liebe LeserInnen.

Erstmal möchte ich mich bei euch für die Kommentare bedanken, die ihr bei mir hinterlassen habt. Auch für die Mails, die ich bekommen habe, recht herzlichen Dank.

Nun ist der März bereits bei seinen letzten Tagen angekommen und  es ist wieder Zeit, über unseren Regalquilt zu berichten.

Ingrid vom "Nähkäschtle" hat sich auch unserer virtuellen Nähgruppe angeschlossen. Als ich auf ihrem Blog gelesen habe, war ich erstaunt, als ich drei fertige Regal- Quilts gesehen habe. Beim Lesen dann merkte ich, dass es von Entwürfe einer KI sind.

Schaut einfach mal hier

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Karin (ohne Blog) schrieb mir per Mail:

Liebe Regina,
schon wieder ist die letzte Woche eines Monats angebrochen. Schon verrückt, wie schnell die Zeit rast.
Aber ich habe trotzdem einen Fortschritt in Sachen Regalbau zu vermelden. 😀
Mittlerweile habe ich mich auch entschieden was die Höhe der einzelnen Regalfächer betrifft. Drei werden 17 und eins 22 cm hoch. Dazu kommen jeweils 3 cm für die Bretter.
Zwei Sachen sind im Laufe des Monats entstanden. Als erstes ein paar Stapelboxen. Da habe ich mich Deiner Idee des Eingrifflochs bedient. 😊
Als zweites ein Schubladenkasten. Dieser ist komplett appliziert, als Glas für die einzelnen Schubladen habe ich Klarsichtfolie verwendet. Das einzige was da jetzt noch fehlt, sind die Griffe. Da hatte ich bisher noch keine zündende Idee.
Das wars, jetzt geht es erstmal mit ein paar anderen Ufo's weiter.
Bin schon gespannt was die anderen so gezaubert haben.
Liebe Grüße aus dem Westerwald

Karin

 


 

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Sylvia aus Suhl, ein Mitglied meiner Nähgruppe, hat mir dieses Foto geschickt. Sie hat bereits das gesamte Regal genäht, nun wird sie quilten. Aber zeigen werde ich ihr Regal nur häppchenweise, denn das Jahr ist ja noch lang. Schaut mal, sie hat verschiedene Details in 3D- Varianten gemacht. Vorbild ist ein echtes Regal in ihrem Nähzimmer.


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Doris (Lindlady) arbeitet ihr Regal in ganz klein. Ihre Fächer sind gerade mal 10 x 10 cm groß.

Hier könnt ihr die Aktivitäten vom Monat März lesen.

Und dann hat sie noch über einen Blumentopf berichtet, den sie für das Regal gestickt hat, ganz filigran und so schön. Das wird in ihrem Regal ein echter Hingucker sein.

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Christiane schrieb mir in einer Mail: 

...Ich habe im Internet nach einem passenden Foto von Pippi Langstrumpf gesucht, was ich als Applikation oder FPP nähen könnte. Bisher bin ich noch nicht fündig geworden.Wenn eine der Mitnäherinnen dazu eine Idee hat, würde ich mich sehr freuen.

Vielleicht kann ihr ja jemand helfen und schreibt etwas in einen Kommentar. Ich leite es gerne weiter.

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Bei Ulrike lohnt es sich, mal durch das Schlüsselloch zu schauen. Sie hat so tolle Sachen genäht. 

 

Die Teilzeitbäuerin ist zwar noch in der Planung, aber seht selbst, was sie vor hat.

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Wenn noch weitere Beiträge  kommen, werde ich sie noch einfügen. Macht es alle mal gut, passt auf euch auf und bleibt gesund. 



PS:

Gerne könnt ihr hier noch einmal nachlesen, was bisher zum Regalquilt zu lesen war:

 


Sonntag, 23. März 2025

Denk ich an den Frühling...

... denke ich auch an Ostern und die Osterdeko, die sich reichlich bei uns befindet. 

Hab ich euch eigentlich mal meine Miniatur-Frühlingsdeko gezeigt?

Gestern hab ich sie aus dem Keller geholt und an einen Frühlingsstrauß gehängt.

Es sind Glöckchen aus Filz bzw. aus Stoff. Aus einem 4 cm kleinen Quadrat gemacht. 

 

 

Mit ein paar Fäden, kleinen Perlen und mithilfe der Klebepistole sind sie nicht schwierig. Ich mag ja solche Kleinigkeiten sehr gerne herstellen, je friemeliger, umso lieber.

 

 

Den schönen Strauß (ich habe sogar zwei Vasen damit füllen können) habe ich von ganz lieben Frauen bekommen, bei denen ich gestern einen Workshop geleitet habe. Eine Handarbeitsgruppe, die sich eine Führung in meiner Ausstellung gewünscht hatte und danach eine Anleitung in Paperpiecing. Es war ein schöner Tag, wir haben viel gelacht und ich habe erklärt und gezeigt und die Frauen haben genäht.

Ach, ich war so richtig glücklich wie in den Zeiten, als ich noch regelmäßig Patchworkkurse geben habe. Unterrichten ist eben so ganz mein Ding. 

Diese drei Eier hat mir eine der Frauen geschenkt. So schön sind sie und - was ich immer mag - sie sind selbstgestaltet. 

 

Und weil ich beim Dekorieren an den Frühling gedacht habe, verlinke ich zu Anita.

 



Sonntag, 16. März 2025

Was liegt denn da?

 

 

 

Vorgestern sah ich das beim morgendlichen Blick aus dem Schlafzimmerfenster.









Der Wettermann hat Verständnis für mich. Der Garten kann noch warten! Und die beiden Gartengeräte, die noch von meiner Gartenarbeit am Vortag draußen waren, sind durch den Schnee nicht zu sehen. Gut so, denn mein Herr L. kann das nicht ausstehen, wenn man sein Arbeitsmaterial draußen lässt.

Und für den Weg zu meiner Nähmaschine  im Nähzimmer brauchte ich keinen Schneeschieber.

 Einen schönen Sonntag wünscht euch Rela.

Mittwoch, 12. März 2025

Regalquilt - auf Stoff drucken

Zum Thema möchte ich euch einen meiner Regalquilts zeigen, den ich bereits im Jahr 2015 gemacht habe.

Bei diesem Teil sind alle Applikationsmotive auf Stoff gedruckt. Damals wollte ich kein Bücherregal nähen, sondern es sollten ganz viele unterschiedliche Dinge in den Fächern stehen. 

All die Motive, die man im Regalquilt sehen kann, sind mit einem Transparentgarn unsichtbar appliziert.

 

Ich hatte damals gelesen, dass man auch selbst Stoff bedrucken kann und habe es ausprobiert, mit Erfolg.

Gerne erkläre ich meine Vorgehensweise.

Vorweg möchte ich jedoch noch Folgendes bemerken.

Wer das Drucken auf Stoff plant, sollte Kenntnisse am PC haben, denn die Fotos müssen vor dem Drucken etwas bearbeitet werden. Oder ihr sucht euch dafür Hilfe.

Und so habe ich es gemacht:

Man braucht einen hellen, fein gewebten Baumwollstoff. Grobgewebte Stoffe machen nur unscharfe Bilder möglich.

Außerdem funktioniert dieses Bedrucken nur mit einem Tintenstrahldrucker, nicht mit einem Laserdrucker!

Dazu nötig ist auch Freezer-Papier. Das ist ein Papier mit einer einseitigen Beschichtung, welches zum Einfrieren von Lebensmitteln benutzt wird. Sicherlich kennt ihr es, um z.B. Schablonen für Applikationen daraus zu schneiden. 

 

Zuerst werden Fotos von Dingen zusammengetragen, die im Regal vorkommen sollen.

 

Ich hatte mir Familienfotos gewählt, Fotos von meinen eigenen getöpferten Sachen, Fotos von  Büchern, schöne oder originelle Dinge aus dem Internet wie Skulpturen, Vasen usw.

 

Doch Achtung!!! Wählt euch Fotos aus, die aus frei zugänglichen Quellen stammen und nicht durch ein Urheberrecht geschützt sind.

Dem könnt ihr aus dem Weg gehen, wenn ihr nur selbst gemachte Fotos verwendet. 

Bearbeite das jeweilige Bild nun entsprechend. Zieh es in die Größe, in der du es im Regalfach brauchst. Schneide oder radiere mit dem PC um das Motiv alles weg, was nicht gedruckt werden muss, denn das kostet unnötige Tinte.

Verteile die Bilder auf einem A4 Hintergrund so, dass die Fläche maximal ausgenutzt ist. 

 

 

Das Freezerpapier schneidet ihr in A4 Größe zu. Dieses Papier ist notwendig, um dem Stoff Stabilität zu geben, damit er vom Drucker gerade und faltenlos eingezogen wird. Nicht erschrecken, es kann auch mal schiefgehen.

Den Stoff gut glatt bügeln.

Der Stoff sollte etwa 1 cm größer als A4 sein. Den Bogen Freezer-Papier mit der glänzenden (klebenden) Seite auf den Stoff legen. Das Bügeleisen auf höchste Temperatur stellen, nutze keinen Dampf! 

Am besten funktioniert es, wenn die Unterlage zum Bügeln hart ist.  Mein Arbeitstisch aus Holz, mit einem Geschirrtuch darunter, eignet sich gut. Der Stoff darf keine Stellen haben, die nicht mit dem Papier verbunden sind. Ist alles abgekühlt, auf A4 Größe zuschneiden. 

Vor dem Drucken nochmal prüfen, ob auch alle Ränder gut miteinander verbunden sind.

Jetzt musst du schauen, wie dein Drucker die Blätter zum Bedrucken einzieht. Die Seite mit dem Stoff muss in jedem Fall die zu bedruckende Seite sein. Jetzt kannst du noch, wenn du möchtest, die Einstellungen bei dem Drucker in höchste Qualität verändern. Gut wär's, wenn du vorher schon mal einen Probedruck gestartet hast, auch um den Stoff zu testen.

Lass das Gedruckte noch einen Moment liegen, denn die Tinte muss trocknen. Nun kann man das Papier vom Stoff abziehen. Das Papier könnt ihr so oft wieder aufbügeln, bis die Klebeschicht nicht mehr haftet. Die Rückseite des Stoffdrucks wird jetzt mit Vliesofix oder Steam a seam versehen, um die ausgedruckten Motive nach dem Ausschneiden zu applizieren

Ein Hinweis ist an dieser Stelle noch vonnöten. Der Stoff, der, wie jetzt beschrieben, selbst bedruckt wird, ist nicht waschbar. Die Tinte wird auch im Laufe der Jahre etwas verblassen. Wer das nicht möchte, besorgt sich imprägnierten Stoff zum Bedrucken. Es gibt da unterschiedliche, die laut Beschreibung auch wasserverträglich sein sollen. Eine Erfahrung habe ich damit nicht. 

Ich würde mich freuen, wenn jemand solche Druckergebnisse in sein Regal einbaut und hier darüber berichtet. 


 

 









 







 

Montag, 10. März 2025

Vier Hände - ein Quilt

Ich möchte über ein Projekt schreiben, welches seit einigen Monaten in unserer Patchworkgruppe QuilThuer  bearbeitet wird.

Der Titel "Vier Hände - ein Quilt" sagt es (fast) schon.

 

Wer unseren Blog nicht verfolgt, bekommt jetzt eine kurze Erklärung. 

Es wurden immer zwei von uns als Kleingruppe ausgelost, die sich auf ein Thema einigen mussten. Ich bildete mit Petra ein Paar. Unser Titel: Landschaft.

Jeder arbeitete zum Thema einen Quilt, etwas größer als 40 x 60 cm. Dieser sollte dann so zerschnitten werden, dass  das rechte Drittel des Quilts ausgetauscht werden kann.  Gute Absprachen in der Gruppe sind notwendig. Bei uns war es recht einfach, wir mussten uns beim Entwurf nur darauf einigen, an welcher Stelle beim Schnitt Himmel und Erde zusammenstoßen. 

Den Himmel machte ich in Konfettitechnik. Dazu legte ich alle Stoffreste und Fäden, die in Blautönen vorhanden waren, auf die Schneidematte und schnitt ganz oft kreuz und quer darüber, bis die Schnipsel klein genug waren.

Alles wurde gut vermischt und auf  hellem Stoff verteilt.

 

Darüber legte ich eine Lage Tüll. Dann wurde grob darüber gequiltet. So hatte ich die Konfettischnipsel gut "eingesperrt".

Die Landschaft, die ich für meinen Quilt skizziert hatte, übertrug ich auf  Freezerpapier.

 

 

Über die jeweilige Schablone konnte ich die obere Stoffkante gut bügeln. Dann wurden alle Teile, die ich vorher durchnummeriert hatte, an die richtige Stelle gelegt und festgesteckt. Die obere Kante wurde mit einem fast unsichtbaren Langettenstich aufgenäht.

Jede hat auch nach eigenen Vorstellungen gequiltet.  (Fast) fertig.

Mein Quilt

 

Petras Quilt

 

Da wir uns nur einmal im Monat in der Gruppe treffen, zog sich bei allen das Unterfangen etwas hin. 

Beim letzten Treffen haben Petra und ich ganz mutig unsere Quilts zerschnitten und die Teile ausgetauscht. 

 

 

Nun sind die Teile zusammengenäht und jede wird die Oberfläche noch individuell  verfeinern. 

Hier sieht man gut die Stelle, die bei den Quilts am wichtigsten war. 

Ich habe die Ansatznaht überquiltet, dadurch liegt die Naht schön flach.

 

Ich habe viele Knötchenstiche aufgestickt, um etwas "Leben" in die Landschaft zu bringen.

 

Zum Ende mussten wir nur noch auf endgültige Größe schneiden. Beide haben wir uns geeinigt, kein Binding anzubringen, sondern die Quilts zu verstürzen.

Der untere Rand soll als Abschluss bei beiden Quilts gebogen sein.


 

Damit dieser gebogene Rand harmonisch ist, habe ich noch zwei grüne Teile unten angefügt. 

Und so sieht er nun aus, mein "Vierhände-Quilt".

 



Und das ist der von Petra. Sie hat noch einen Baum appliziert.

 


Es war eine schöne Herausforderung, die auch der Gruppendynamik gut tat, denn man musste sich auch auf die Meinung und der Arbeitsweise der Partnerin einlassen. 

Wer die Arbeiten der anderen Mädels sehen möchte, geht einfach mal zu unserer Gruppe QuilThuer.


 

 


Montag, 3. März 2025

Regalquilt - Buchrücken verschönern

Ich zeige euch heute mal einen kleinen Einblick, wie ich meine Buchrücken "garniere".
Priorität bei den Büchern haben bei mir folgende Dinge: unbedingte Stoffresteverarbeitung und eine Vielfalt von unterschiedlichen Stoffmustern.
 
Sehr beliebt sind Stoffe mit Golddruck und die Beschriftung frei mit dem Quiltfuß. 


 
Auch ein Rest goldenes Leder darf mal sein.
 
 
 
Webkanten, die noch in einer Schachtel schlummern, werden aufgenäht.
 
 
 
 
Mit Haftvlies aufgebügelte Buchstaben, die vorher gespiegelt auf das Vlies gezeichnet werden. 
 
 
 
 
 
 
Mit einem Zierstich aufgenähte Streifen oder Bänder...
 
 
 
 
...oder mit Textilstift aufgezeichnete Details sind auch möglich.
 
 
 
 
Verschiedene Zierstiche beim Applizieren ergeben auch Effekte.




 
Oder nutzt doch einfach mal die Zierstiche eurer Nähmaschine. Die werden oft (bei mir auch) nicht entsprechend beachtet.
 

 
Alles ist erlaubt. 
 
Hier noch ein paar Rela-Tipps:
 
- Wenn ich mit dem Quiltfuß frei Text auf die Buchrücken sticke oder Zierstiche mache, dann hinterlege ich den Stoff mit dünnem Vlies. Das kann Stickvlies o.ä. sein. Der  Stoff neigt bei mir oft dazu, sich bei dieser Näherei zu verziehen.
Ein Stückchen Papier als Unterlage tut es aber als Alternative auch. Das wird dann einfach weggerissen.
 
 

PS:

Gerne könnt ihr hier noch einmal sehen, was bisher zum Regalquilt zu lesen war:

Sonntag, 2. März 2025

Ein besonderer...

  ... Stoffrest ist mir in die Hände gefallen.

Wo er hergekommen ist, kann ich so genau nicht sagen. Ich habe/hatte da so manche Quellen. Unter anderem habe ich immer, ( jetzt lacht bitte nicht) schöne Stoffreste, die meine Kursmädels einfach in den Müll geworfen haben, wieder herausgefischt. Ihr kennt ja meine Affinität zu Minihexagons, und da kam mir auch ein kleinster Rest ganz gelegen.

Dieses Stückchen Stoff ist nicht aus meinem Bestand, denn solchen Stoff habe ich nie gekauft.

 

 

 

Aber er birgt viel Potenzial für meine Buchrücken. Gleich drei Teile davon kamen in Verwendung.

 

 

 

Die Uhr wurde mit Vliesofix und einer zusätzlichen Lage Stoff gedoppelt. Sie wird irgendwo Platz finden und nur mit einem Knopf locker befestigt werden.

 

Und zum Schluss noch ein kleiner Tipp. Wirkt eine Stelle eurer Regalfächer noch etwas leer? Bei mir war es so. Deshalb sind mehrere Bücher etwas liederlich ins Regalfach gelangt. Sie sind einfach appliziert. So spart man sich viel Überlegungen, um mit Patchwork zu einem passablen Ergebnis zu kommen, denn die Lücken zwischen diesen Büchern … Ihr wisst schon, was ich meine. 

 

Aufgenäht wurden diese Bücher dann erst zusammen mit dem Quilten. Also applizieren und quilten in einem Nähgang. So wirken diese Bücher, wie die anderen auch, etwas erhaben. 


 

Ihr seht - alles ist möglich und erlaubt. 

Und weil das kleine Stückchen Stoff kein Müll ist, verlinke ich zu Anni beim Bingo in der Rubrik "von wegen Müll".