Montag, 2. Februar 2026

Upcycling- Ausstellung

Nun ist sie bereits wieder vorbei, die von mir organisierte Ausstellung:

"Upcycling- Zweite Chance- Kunst aus dem, was bleibt"

Schaut einfach mal hier, da habe ich darüber geschrieben. 

Es war erstaunlich, dass für die Jahreszeit ungewöhnlich viele Besucher die Ausstellung angesehen haben. In der örtlichen Presse wurde darüber geschrieben und sogar im Radio brachte man einen Bericht über die Ausstellung. Upcycling ist eben jedem ein Begriff. Und dass man aus solchen Materialien noch etwas Tolles machen kann, zeigen die Exponate der Ausstellung.

Von der Galerie wurden Plakate gedruckt und an exponierten Stellen angebracht. Da ist auf die Frauen dort immer Verlass. Mehr Werbung kann man eigentlich für eine Galerie nicht machen.  

Ich möchte euch nun einen kleinen Einblick geben, was dort so zu sehen war. 

Ausgestellt haben 8 Hobbykünstler, die sich mit der Wiederverwendung von Materialien beschäftigen, die sonst auf der Müllhalde landen. 

Ich möchte an dieser Stelle folgendes nicht unerwähnt lassen. Von den acht Ausstellern waren außer mir noch drei weitere Kreative aus unserer Familie:

meine Schwester Jana mit Papier- und Pappkunst und kleinen Malereien auf Schiefer, meine Schwägerin Rita mit Exponaten aus Jeans und der Mann meiner Nichte mit Kunst aus Schrott.

So nun genug geplappert. Macht einfach mit mir einen kleinen Rundgang durch die beiden Etagen. 

 

Es gab Schilder mit schlauen Sprüchen auf alten Schiefertafeln vom Dachdecker.






 

Skurile Kleider aus Schokopapier, Bändern von Musikkasetten uvm ...





 Kunst aus Altmetallen 


Gartendeko aus alt und neu kombiniert

 

 


Allerlei Getier aus Schrott.

Kleinkunst aus defekten Schrauben und Metallabfall.

Katzen in unterschiedlichen Arten.

Eine stylische Gartendeko

 

 

Biertisch-Platte mit Kronkorken in Epoxid-Harz 



Neues aus alten Jeans



Pinwand aus Korken auf altem Nähmaschinentisch



...nochmal Jeans, diesmal eine Jacke.

Mobile aus Pfirsichkernen und Federn



Weihnachtsschmuck aus alten Buchseiten



Bücher vor der Tonne gerettet


Ganz viele unterschiedliche Bilder und Bilderrahmen aus Wellpappe.





...und nochmal Wellpappe (das Baby auf dem Foto ist unsere Mutter).





Moderne Lampen - sehr aufwändig aus Milch- Tetrapacks gefaltet.








Röllchen aus Werbezeitungen werden zu Bildern. So...




oder so...





...oder auch so!






Sterne aus Teebeuteltütchen.



Papierkörbe aus alten Kalenderblättern






Das war mal eine Hose und ein Kaffeesack.





 

Miniatur, versteckt in einem alten Buch

 

 

Tasche aus Kaffeetüten, Hut aus Bändern der Musikkasette, Shirt mit alter Spitze aufgepeppt

 

  

 


T-Shirts - gefärbt und mit alter Spitze zum Tragen erneuert





Ein Dekokranz aus Handarbeits-Utensilien.


 

 

Omas Häkeldeckchen neu interpretiert.




Ausgediente Jeans sind ein allseits begehrtes Upcycling- Material.








 

 



 

 

 

 

 

 

Alte Spitze auf einem ausgedientem Regenschirmgestell.

 

 

Kettenanhänger aus gefaltetem Papier

Filigrane Ohrringe aus Papier oder Kaffeekapseln




Allerlei aus Karton, Papier,Stoffresten...



Mobile aus leeren Teelichtern



Collage- Kunst aus Porzellanscherben


So, das war ein kleiner Einblick in unsere Ausstellung. Sehr viele Exponate haben sogar einen neuen Eigentümer gefunden. Das war so überhaupt nicht vorstellbar. Schön war es auch, mit all den Beteiligten alles zu planen und zu tun. Gerne wieder, denn die Galeriedamen baten um eine Wiederholung.


 

 PS: Weil man selbst als Organisatorin einer Ausstellung bei anderen so viel Neues entdecken und ansehen kann, fülle ich das Feld  BEI ANDEREN GESEHEN bei Anitas BINGO 2026.

 


 

Montag, 26. Januar 2026

Die Magie der kleinen Dinge

…so heißt ein Buch, welches ich mal gelesen habe und das nun auch als Film im TV gezeigt wurde.

In diesem Roman dreht sich alles um ein Puppenhaus und das Interieur dazu. 

Ihr wisst, ich mag Puppenhäuser und alles, was mit diesen Welten der Miniaturen zu tun hat. Meine gebastelte Patchwork-Puppenstube habe ich euch schon mal vorgestellt.

Nach wochenlanger Abstinenz in Sachen kreativem Tun, wollte ich endlich mal wieder etwas mit meinen Händen werkeln, was nichts mit Haushalt und anderen Pflichten zu tun hat. 

Meine Nähmaschine zickt etwas herum und ich kann mich einfach nicht aufraffen, sie zu verpacken und zur Reparatur zu verschicken. Aber meine Hände rufen nach Beschäftigung.

Beim Datteln am Handy, um Wartezeit beim Arzt zu überbrücken, sah ich im Internet eine Miniatur. Das gefiel mir, weil es so klein war, was sich da unter einer Glashaube geschützt befand. Dann kam mir eine Idee.

Ein paar schlaflose Nächte habe ich damit verbracht, Ideen zusammenzutragen und die Umsetzung in der Praxis zu durchdenken. Eine Collage wie ein Nähzimmer sollte es werden.

Vorhandene Materialien fielen mir ein, die ich verwenden könnte. Pappe, Papier, Holzspieße, Zahnstocher, Knöpfe, Stoff, Reste von anderen Basteleien …, alles Dinge, die im Bestand vorhanden waren.

Und dann fing ich einfach an. Als Erstes bastelte ich eine Nähmaschine – was denn sonst? 

Dafür habe ich Material verwendet, welches ich mal aus einem Karton gerettet habe, welcher in den Müll sollte. Reste mit Papier beschichteter Schaumstoffplatten aus dem Architekturbedarf. Wunderbar zum filigranen Schneiden.

 Aufzeichnen...

 

 ausschneiden ...

 

zusammenkleben und Garnrolle basteln ...

 

 

mit Handrad versehen...

 

 

schwarz anstreichen und mit etwas Gold verzieren. Fertig!

 

Ein Quiltrahmen musste auch sein. Der besteht aus Knöpfen, Holzspießen und bemalten Stoff.

 


 


 

 

 




Ein Regal wurde aus Pappe gebaut und beklebt.



Auf dem Tisch ein Quilt, Maßband, Rollschneider und Lineal. Das Werkzeug habe ich aus einem Katalog ausgeschnitten. 





Da  der Boden des Glases nach innen gewölbt war stand alles nicht gerade. Ich musste noch einen zusätzlichen Ring unter den Boden kleben.

 

 

 Das sah unschön aus, also kaschierte ich den Fehler noch mit einer schmalen Spitze. 

 

Das Ganze hat eine "Größe" von gerade mal 9 cm.

Maßgerecht wurde alles an das Glas angepasst. Im Deckel habe ich noch ein Lämpchen angeklebt. So hat die Miniatur sogar noch eine Beleuchtung. 

Bei solchen Basteleien stehe ich immer telefonisch eng mit meiner Schwester Jana in Kontakt. Da gibt es auch mal Material im Tausch (wie die kleinen Lämpchen) oder wertvolle Tipps. So auch der Hinweis, die Nähmaschine noch mit farblosem Nagellack zu bestreichen, das würde ihrem Aussehen guttun. Danke für den Tipp. (Nagellack habe ich im Schrank, aber nicht zum Nägellackieren.) 





Die Rückseite mit einem Miniquilt (aus Papier auf Stoff)



Und weil ich ja nun so im Flow bin, habe ich eine weitere Miniatur in Arbeit – noch etwas kleiner.

Kommt wieder, ich zeigs euch. 


 



PS:Weil ich die erste dieser Miniaturen für mich behalte, weil sie noch verbesserungswürdig ist, fülle ich mit diesem Post das Feld DAS IST FÜR MICH bei Anitas Bingo 2026.