Mittwoch, 5. Februar 2020

Noch etwas für den Kindergarten

Ich höre oft von unserem Enkel den Satz: "Ich gehe gerne in den Kindergarten." Das ist auch für die Oma ein mehr als schönes Gefühl.
Sein Kindergarten befindet sich quasi nur um die Ecke, gleich am Wald. Sie haben ein schönes Außengelände und zwei Spielplätze im Wald. Emil nennt diese Spielplätze den kleinen und den großen Wald. Die Kinder sind sehr viel draußen, bei (fast) jedem Wetter. Die Kinderkleidung heutzutage macht das auch möglich.

Und weil sich Emil dort so wohl fühlt  möchte ich auch als Oma mal DANKE sagen.
Schon lange hat Emil ein Quietbook, mit dem er sich gerne beschäftigt. Da kam mir die Idee, auch für den Kindergarten ein solches zu nähen.
Die Seiten sind alle 25 x 30 cm groß und in einem Ordner eingeheftet. So kann sich jedes Kind individuell mit einer Seite beschäftigen und dann kann getauscht werden.

Der Inhalt:
Eine Seite mit schönen  Stoffdrucken...


 ...und auf der Rückseite in einer Tasche die passenden Puzzle- Teile dazu.







Hier soll sich eine Maus durch den Käse fressen.






Bei dieser Seite kann das Öffnen und Schließen der Reißverschlüsse geübt werden. Ich habe in meinem Fundus gebrauchte Reißverschlüsse  mit großen Zippern gefunden. Manche sind festgenäht, andere an einer Seite lose.







Auch verschiedene andere Verschlüsse sind gut für die Feinmotorik der Kinder.




Schleifenbinden war in meiner Kindheit auch nicht einfach zu lernen. Aber es musste sein, es gab noch keinen Klettverschluss. Hier kann das Fädeln durch die Löcher und das Binden von Schleifen probiert werden.





Ein Apfelpuzzle ist auch dabei.







Hier kann das Kind Kleidungsstücke benennen, sie in die Waschmaschine legen und dann auf die Leine hängen.







Das Zuordnen von unterschiedlichen Formen ist hier gefragt...







...und hier kann man eine Kordel durch unterschiedliche Schlaufen fädeln.







Ein Wurm als Puzzle...







... und eine  Seite, um das Zählen zu lernen.





Zum Schluss noch ein Apfelbaum, von dem die Kinder die Früchte ernten, in die Tasche packen und wieder an den Baum hängen können. Auch ein Igel ist dabei, der gerade einen Apfel stibitzt hat.







Bei allen Seiten habe ich Lochösen eingestanzt, damit die Erzieherin die Seiten leicht entnehmen und wieder einordnen kann.
Bei der Übergabe an den Kindergarten werde ich versprechen, dass, sollten mal Reparaturen notwendig sein, ich die selbstverständlich übernehme. Eine lebenslange Garantie sozusagen. Evtl. muss ja auch mal eine Seite ersetzt werden. Denn der Ordner soll ja nicht geschont in einem Regal stehen sondern benutzt werden. Und sollte das alles mal irgendwann verschlissen sein, würde ich mich freuen. Denn mit Spielzeug muss gespielt werden.



Der Ordner bekam natürlich noch eine standesgemäße Hülle mit dem Namen vom Kindergarten.


All das verarbeitete Material (außer die Ösen und die Perlen) hat sich in meinem Bestand befunden. Ich habe mit Filz und mit gebrauchten Baumwollstoffen gearbeitet. Viel selbstgefärbte Bettwäsche konnte ich endlich vernähen.

Nächste Woche, wenn ich am Omatag Emil aus dem Kindergarten abhole, werde ich den Ordner übergeben. Ich hoffe sie freuen sich darüber.

Montag, 3. Februar 2020

Eine Verabredung hatte ich heute...

... mit einer guten Freundin.

Beim ersten Kontakt war noch alles wie immer, sie war freundlich  und wir verstanden uns, wie fast immer, prima. Klar haben wir manchmal unterschiedliche Erwartungen an die gemeinsame Zeit. Doch dann, nach einem Themenwechsel, zickte sie plötzlich rum, sie stotterte, wurde laut, schlug einen Ton an, den ich so nicht kannte. Das ging eine ganze Weile. Und ich hatte mich doch so auf sie gefreut. Wollten wir doch etwas fortführen, was wir schon gemeinsam begonnen hatten. Und nun das. Wir kamen einfach nicht miteinander klar. Ich bin ein geduldiger Mensch, aber am liebsten hätte ich sie rausgeworfen!

Da machte ich erst mal einen leckeren Cappucino, den ich genüsslich trank. Dann alles noch mal "auf Anfang". Es sollte doch ein schöner Tag werden.

Ich habe die Nadel gewechselt, die Spule raus und wieder rein, den Oberfaden neu eingefädelt und sie kurz gestreichelt. Und soll ich euch sagen, meine Freundin, die Nähmaschine, lief wieder wie von alleine.
Was habt ihr denn gedacht, von wem ich euch erzähle?


Wie es weiter ging mit uns beiden? Davon erzähle ich euch noch.


PS:
Als Information zu meinem letzten Post mit der Verarbeitung von Tyvec. Weißes, ungefärbtes Tyvec kann man bedenkenlos bügeln, ohne dass Dämpfe entstehen. Es ist völlig harmlos. Ich meinte nur, falls jemand Tyvec färben sollte mit so ungewohnten Farben wie Holzbeize usw. der sollte vorsichtig sein. Da kenne ich die Reaktion der Farbe bei Hitzeeinwirkung nicht.

Donnerstag, 30. Januar 2020

Versprochen ist versprochen

Bei meiner kleinen Verlosung hatte ich versprochen, eine  Information über das kreative Verwenden von Tyvec zu geben. Der heutige Post soll auch ein Trostpreis für die sein, die nicht gewonnen haben. Und vielleicht auch ein Anreiz für die, die immer ganz still und heimlich auf meinen Blog kommen und sich ohne Kommentar dann wieder hinausschleichen. Evtl. melden sie sich auch mal zu Wort- ich freue mich darauf.
Ich zeige euch, wie ich diese AMC(Artist mailing cards - Künstlerpostkarte) angefertigt habe.



Tyvec - ein meist weißes Vlies, welches es in verschiedenen Varianten mit unterschiedlichen Strukturen gibt. Wer nachlesen möchte, aus was es besteht und wofür man es normalerweise verwendet kann gerne mal hier nachschlagen.
In meinen Kreativkursen gebe ich zwei schnelle Beispiele für die Verwendung: Briefumschläge zum Versenden von empfindlichem Inhalt und die weißen Anzüge, die die Damen und Herren der Spurensicherung an einem Tatort tragen. (Manchmal haben auch Maler solche Overalls an.) Aha- jetzt klickt es sicherlich bei euch.

Vor Jahren gab es Bögen in verschiedenen Farben im Bastel-Handel.


Ich verarbeite Briefumschläge aus Tyvec, die ich selbst färbe.



Färben kann man z.B. mit Acrylfarbe, Holzbeize, Seidenmalfarben o.a..

Hier habe ich unterschiedliche Tyvec -Arten gefärbt und ungefärbt in immer gleiche Formen geschnitten.



Man legt Transparentpapier darüber und gleitet schwebend mit dem Bügeleisen darüber. Und dann wird es spannend. Durch das Papier kann man sehen, wie sich die Formen durch die Wärmeeinwirkung verändern. Wichtig ist, dass die Seite mit der Farbe nach unten zeigen muss. Vorsicht! Es könnten durch die Hitze Dämpfe entstehen. Also gut lüften oder bei offenem Fenster arbeiten.


Und so sehen dann die Ergebnisse aus. Man muss experimentieren,  mit den Formen und auch mit der Temperatur. Und sich vor allem überraschen lassen, denn gezielte Ergebnisse kann man kaum erreichen. Es bleibt immer spannend.



Hier seht man deutlich, wie sich das Material zusammenzieht und sich Blasen bilden. Die Blasen wölben sich nach unten. Die Seite wird aber beim Weiterverarbeiten zur Oberseite. 





Dann nehme ich mir einen Passepartoutrahmen aus Pappe und positioniere die Teile so, dass sie harmonisch aussehen. Füge ein Teil dazu oder schneide etwas weg.
Mein Rahmen für Karten hat ein Innenmaß von 9 x 14 cm.
ich markiere mir die Ecken. 


Unter den Stoff lege ich eine Lage dünnes Volumenvlies. Dann nähe ich alles fest, mit der Hand oder mit freien Stichen mit der Maschine.

Diese Stiche dienen jedoch in erster Linie der Gestaltung, das Befestigen des Materials auf dem Stoff ist ein positiver Nebeneffekt. Mit Perlen, Pailetten oder Knötchen schaffe ich zusätzliche Hingucker. Man sollte aufpassen, dass sich Perlen nicht zu nahe am Kartenrand befinden und den Nähfuß behindern, wenn dann der Rand genäht wird. 

Ich zeichne mir mit einem Stift und dem Passepartoutrahmen die Größe vor und nähe ein Mal mit einem Zickzackstich an dieser Linie entlang.
Dann schneide ich ganz eng an den Stichen ab. Dann nähe ich nochmal über die Stiche, dabei stelle ich die Stichbreite um 2 mm größer und die Nadel sticht außerhalb des beschnittenen Randes ein. Dadurch gibt es eine saubere Abschlusskante.
Auch die Ecken sollten exakt genäht werden.



Dann fertige ich mir eine Karte aus einem farblich passenden Zeichenkarton, die Trägerfläche für mein kleines textiles Kunstwerk.
Von einem A4 Bogen schneide ich einen Streifen in 15 cm Höhe über die gesamte Länge ab. So falten, dass sich drei gleiche Teile ergeben. Diese Klappkarte ist dann ca.10 x 15 cm groß, wie eine normale Postkarte.

Zweiseitiges Klebeband auf die Mittelfläche kleben und die textile Fläche mittig positionieren. 



Ich habe oben geschrieben, dass meine gestalteten Teile 9 x 14 cm groß sind. Dadurch habe ich beim Auflegen auf allen Seiten noch ca. 0,5 cm Platz.
Dann nähe ich mit einer dritten Zick-Zack- Runde auf der mittleren Kartonseite alles fest. Hier unbedingt die Stichlänge vergrößern, damit der Karton nicht durch die vielen Einstiche reißt.


Eine Seite umlegen und ankleben, so sind die Stiche verdeckt und die Karte sieht von innen sauber aus und kann gut beschriftet  werden.



Und nun ein paar nette Worte schreiben, rein in einen Briefumschlag (vielleicht einen aus Tyvec)und ab zur Post. Der Empfänger/die Empfängerin wird sich freuen.

Zum Ende zeige ich euch noch kleine Wand- Quilts aus dem Jahr 2007, die ich mit Tyvec gestaltet habe. Leider kann ich nur Fotos von Fotos machen, denn die Quilts sind nicht mehr in meinem Besitz. Aber ich denke, man kann das Wesentliche erkennen.


Hab ich euch Lust gemacht, mal selbst mit diesem Material zu experimentieren? Dann mal los. Ich freue mich, wenn ihr mir eure Ergebnisse zeigt.




Montag, 27. Januar 2020

Weihnachtsschnecken

Nein, keine Sorge, bei uns gab es keine Schnecken als Weihnachtsessen. Die beobachte ich lieber im Garten, sofern sie nicht ohne Haus und in brauner Farbe daher kommen.

Es ist schon lange so Sitte, dass meine Kursfrauen am letzten Kurstag des Jahres eine kleine Aufmerksamkeit für ihre Treue von mir bekommen. Denn einen meine ersten Kreativ- Kurse habe ich 2003, also vor 17 ! Jahren begonnen und nur mit wenigen Unterbrechungen stets fortgeführt. Es sind immer noch drei Damen des ersten Kurses dabei.
Und deshalb ist es mir ein Bedürfnis, ihnen mit etwas Selbstgemachtem "Danke" zu sagen.
Mal sind es kleine Nähereien, mal etwas aus Ton oder aus Papier.
Gerne zeige ich euch, was ich meinen Mädels (die älteste ist 80 Jahre jung) in diesem Jahr als "Jahresendprämie" überreicht habe.

Vom Basteln der Schneckenkugeln hatte ich noch einige wenige übrig. (Liebe Schwester Jana, bitte sammle bei deinen Spaziergängen wieder welche für mich.)

In die Schneckenhäuser habe ich mit Heißkleber Stäbe geklebt und sie dann mit Acrylfarbe gestrichen.


Dann wurden sie dekoriert und mit farblosem Nagellack glänzend gemacht.


Außerdem habe ich sie noch mit den Namen individualisiert.



Die Schneckenhäuser haben mehrmals Freude bereitet:

- beim Sammeln
- beim Bemalen
- beim Verschenken
 und beim Beschenktwerden (hoffentlich).

Manche Menschen bemerken nicht einmal, wenn ein Schneckenhaus am Wegrand liegt. Schade, sind sie doch ein kleines Meisterwerk der Natur.



Samstag, 25. Januar 2020

Die Gewinner ...

...meiner kleinen Danke - Verlosung vom Dienstag sind unter Ausschluss des Rechtsweges gezogen.

Gewonnen haben :

       Doris von Lintlady
       Ulrike von  Ulrikessmaating  
und Katrin von Nealich und der dicke Opa

Herzlichen Glückwunsch.

In Vorbereitung dieser Verlosung habe ich textile Karten (AMC) hergestellt und mit Tyvec gestaltet. Nun zeige ich euch hier mehrere dieser Karten. Jede Gewinnerin kann sich gerne eine auswählen.
Schreibt mir die jeweilige Nummer eurer Wahl in einen Kommentar. Beachtet aber bitte, welche evtl. vor euch schon ausgewählt wurde.

1                               2                                               3

4                                    5                                             6

Als Trostpreis sozusagen für diejenigen, die nicht gewonnen haben mache ich ein Angebot. Gerne zeige ich euch, wie ich diese filigranen  Muster mache und weiter verarbeite zu kleinen textilen Kunstkarten.
Aber nur, wenn ihr möchtet. Möchtet ihr?

Die Gewinne gehen in den nächsten Tagen per Post an euch.









Dienstag, 21. Januar 2020

Hurra!

Guten Morgen.

Ich habe heute was zu feiern, jetzt gleich, nach dem Frühstück, aber ohne Sekt und Kaviar, aber mit viel Freude.

Am 30. Dezember 2016 habe ich nach langer Überlegung auch einen Blog eröffnet und meinen ersten Post veröffentlicht. Nun, 3 Jahre und  353 Posts später habe ich festgestellt, dass sich die Besucherzahl auf meinem Blog rundet.


99.999 mal haben sich Damen (und Herren ?) das eine oder andere von meinem Geschreibsel durchgelesen, Fotos angesehen, die Nase gerümpft, gelächelt oder gelacht, gestaunt, den Kopf geschüttelt, sich gewundert oder, oder, oder ...

Dafür bedanke ich mich bei den mir bekannten Besuchern, aber auch bei den stillen Lesern. Besonders bedanke ich mich jedoch bei all denen, die mit ihren netten Kommentaren Lust darauf machen, alles fortzuführen.
Nun ist aber Schluss mit den Dankesworten, wir sind ja hier schließlich auf keiner Preisverleihung, bei der man allen Mitwirkenden und Sponsoren dankt. Aber gesagt werden muss es auch mal.

Apopos Preisverleiung. Ich freue mich, dass ich trotz der unliebsamen Datenschutzquerelen und mancher technischen Unstimmigkeiten immer noch dabei bin. (Leider sind ja viele schöne Blogs verloren gegangen.) Deshalb möchte ich unter all denen, die mir hier einen Kommentar hinterlassen, drei selbstgemachte Sachen verlosen. Auch die bisher stillen, anonymen LeserInnen sind herzlich eingeladen.

Aber - gezeigt wird von den Preisen vorher nix. Das bleibt noch geheim. Lasst euch überraschen.

Also dann wie immer:

Sonntag, 19. Januar 2020

Das mach ich am Abend...

...und manchmal auch am Tag.

Aber erstmal möchte ich mich für die vielen lobenden Kommentare zu meiner "Kleine Raupe Nimmersatt" bedanken. Ich freue mich sehr, dass euch das Buch gefällt.
Ich verrate euch, dass ich bereits ein nächstes Kindergarten- Projekt in Arbeit habe. Aber dazu ein Bericht in den nächsten Tagen. Heute ich will euch zeigen, was ich so am Abend beim Krimi, beim Schauen von Biathlon im Fernsehen und auch am Tag, während die Suppe auf dem Herd köchelt, mache.

Den Satz: Schatz, das Essen ist leider angebrannt, aber schau, was ich genäht habe musste ich noch nicht so häufig sagen.

Ich habe auf der Couch immer meine Nähutensilien griffbereit. Ich habe mich wieder mal für Hexagons in Miniaturgröße mit einer Seitenlänge von 1 cm entschieden. Der Weg ist ja beim Handnähen das Ziel, nicht das Ziel selbst. Ich hatte bereits ein solches Projekt 2017 fertig, hier hatte ich euch über die Geschichte berichtet.

Da ich eine leidenschaftliche Handnäherin bin und immer gaaaaanz viele Reste an Stoffen habe macht mir solche Näherei einfach Spass. Ich habe immer das Gefühl, wenn ich abends auf dem Sofa vor dem Fernseher sitze und meine Hände nichts zu tun haben, dann schläft auch mein Kopf ein. Also wird immer etwas gestichelt, das hat schon meine Mutter so gemacht.
Leider habe ich ein Problem mit einem meiner Stoffreste. Denn sie reichen nicht, genauer gesagt, eine Sorte Stoff reicht nicht.


Ich habe ihn als Rand vernäht und nun fehlen er mir für ca. 25 Hexagonteile. Hat den Stoff evtl. jemand in seiner Restekiste liegen??? Ein Streifen von 3,5 cm Breite würde mir genügen.


Die Farbe ist im Foto gut getroffen. Den Stoff gab es vor vielen Jahren in ganz unterschiedlichen Farben. Man verkauft ihn noch in meinem Stamm-Stoffladen, aber leider nicht mehr in diesem Farbton.

Das Teil soll ja noch wachsen. Bisher habe ich 2855 Einzelteile vernäht. Es werden wohl nochmal so viel werden, damit da ein richtiger Quilt zum Zudecken draus werden kann.

Aber nun muss ich mich um die Vorbereitung für unser Mittagessen kümmern. Es wird auch nicht zwischendurch genäht, denn das Gericht wir heute das erste Mal gekocht und da muss ich mich konzentrieren.

Donnerstag, 9. Januar 2020

Kleine Raupe Nimmersatt

Nun mein zweiter Teil der kleinen Raupe. Wie es zu diesem Projekt kam und wie es entstand könnt ihr vorab hier lesen.
Es ist ein großes textiles Buch entstanden. Die Größe ist wie ein normaler Aktenordner und passt so in jedes Regal.
Damit die Kinder es leicht tragen können, habe ich auch Henkel angenäht und zwei Klettverschlüsse angebracht.


Aber nun zum Inhalt. Es beginnt damit, dass in der Nacht auf einem Blatt ein kleines Ei liegt. (Die Schrift ist in Wirklichkeit besser zu sehen.)

Und dann schlüpft aus dem Ei eine Raupe und macht sich auf den Weg...


...um Futter zu suchen...


...sie frisst sich durch einen Apfel...


...zwei Birnen...


... drei Pflaumen und so weiter.


Jedes Blatt hat eine Vorder - und eine Rückseite. Die Applikationen musste ich so aufbringen, dass das Loch dann auf beiden Seiten auch passt.


Nur bei dem Stück Torte ist mir das leider nicht gelungen, konnte es aber im Nachhinein nicht mehr ändern.




Die Schrift hat eine Größe von ca 1,5 cm.

 
Die größte Schwierigkeit war, das ganze dann auf einem Außendeckel so anzubringen, damit es eine Buchform bekommt. Der Buchrücken ist 13 cm hoch.


 

Als unser Enkel Emil "Probe gelesen" hat bohrte er mit seinem Finger gleich in die Löcher. Also kam mir die Idee: Wenn schon Löcher, dann muss noch eine Raupe her.
Sie besteht aus verschiedenen Holzperlen, die ich mit Heißkleber, einem Schaschlikspies und Zahnstochern verbunden habe. Mit etwas Farbe sieht sie aus wie die im Original-Buch.

Sie passt perfekt durch die Löcher, Tester Emil war zufrieden.

Ich werde noch eine als Ersatz machen, falls diese mal kaputt ist oder verloren gehen sollte.


Auf der ersten Innenseite ist eine kleine Tasche, wo sie aufbewahrt wird. 


Ich hoffe, dass das Buch beim Benutzen genau so viel Freude macht wie mir beim Anfertigen.