... so lautet die Herausforderung, zu der Marita und Ingrid aufgerufen haben: Den Stoffresten soll es an den Kragen gehen.
Da kann ich auch in der zweiten Zeigewoche etwas beitragen, auch wenn es noch nicht ganz fertig ist.
Guckt mal: Ich habe viele ungeliebte Stoffe in Streifen geschnitten, manche noch einmal zusammengesetzt, damit eine Länge von 25 cm herauskam, und diese dann wieder zu Blöcken aneinandergenäht.
Diese Blöcke wurden anschließend abwechselnd um 90 Grad gedreht und erneut zusammengesetzt.
Nun ist es ein Top in Deckengröße, muss aber noch warten, bis es weiterverarbeitet wird. Es wird wieder ein Quilt für das Kinderheim.
Es sieht aus wie CHAOS – nichts passt zusammen in Farbe und Muster –, aber ICH LIEBE ES!!!
Und weil noch mehr Streifen da waren, als ich für diese Decke brauche, habe ich noch andere Blöcke für eine neue Decke genäht. Ich hatte hier ja geschrieben, dass ich noch acht brauche, um die Zahl 100 zu erreichen. Lest gerne noch einmal nach.
Damit es nicht so langweilig ist habe ich mir allerdings ein Tessellation-Muster vorgenommen. Auch dafür habe ich wieder Blöcke genäht, die allerdings zunächst einzeln bleiben, damit ich sie später, wenn ich ausreichend davon habe, farblich sortieren kann.
Es ist wieder ein Chaos- Projekt, aber ideal, um es zu künftigen Nähtreffen mitzunehmen. Da muss man sich wenig konzentrieren und schafft trotz der Plaudereien in der Nähgruppe viel.
Um das Ganze etwas aufzulockern, habe ich den Block auch in kleinerer Form genäht, damit ich auch schmalere Streifen verarbeiten kann. Vier dieser kleineren Blöcke ersetzen dann unregelmäßig andere Blöcke.
Hach, wie ich mich freue, dass ich nähen kann, weil draußen „wunderschönes schlechtes Wetter“ ist. (Das ist ein Ausdruck unseres Enkels Emil, wenn er bei Oma und Opa etwas spielen wollte, was man nur im Haus und bei schlechtem Wetter macht).
Bitte seht es mir nach, dass es in dieser Woche kein fertiges Resteprojekt zum Zeigen gibt. Aber zum Quilten einer Decke komme ich wohl erst wieder im Herbst.

Diesen Post schicke ich zu Ingrids Nähkäschle und verlinke ihn auch zu Anitas BINGO, denn ich kann mit ruhigen Gewissen das Feld CHAOS durchstreichen.




Hallo Rela,
AntwortenLöschenich habe auch noch so viele Streifen. Das Muster mit den 90° Verdrehung gefällt mir gut dafür.
LG Doris :o)
Liebe Regina,
AntwortenLöschenwunderbar passend alles. Man sieht wieder mal, dass man bei Patchwork fast jeden Stoff mit jedem Verarbeiten kann...
"Wunderschönes schlechtes Wetter" könnte es ruhig öfter geben, finde ich.
LG
Elke
Ich liebe dieses Wetter ja auch sehr und es könnte 300 Tage lang schlechtes Wetter sein, wenn es nach mir gehen würde.
AntwortenLöschenNana
Liebe Regina,
AntwortenLöschenda hast du dir wieder ein schönes Projekt vorgenommen.
Liebe Grüße
Renate
Daß der Spruch "Es wird mir zu bunt!" so negativ besetzt ist, können wir gar nicht verstehen, gell.
AntwortenLöschenOoobwohl, ich muß sagen, ich brauche immer auch paar passende (langweilige) Puffer zwischendrin, will heißen, paar ruhigere Stoffe zwischen den farbigen wilderen. Ach, es kommt immer drauf an. 🤷🏻...gell.
👍🏻😍🙂
Liebgruß
Tiger
🐯
Liebe Regina, gerade weil es eigentlich nicht passt, ist es spannend und passt eben doch wunderbar. Ich stelle mir vor, wie der neue Besitzer der Decke immer was zu gucken hat, Stücke verfolgen und wieder finden kann und jeder Streifen lädt auf seine Weise zum Entdecken ein. Und so schnell hast du das gezaubert, das ist der Wahnsinn und es wird geduldig warten, bis zu es Quilten kannst. Tessellation - darüber habe ich erst unlängst in einem Gildeheft gelesen und fand das sehr spannend. Da können wir jetzt verfolgen, was aus deinen Blöcken wird. Toll, dass du mit so schönen Projekten mitmachst! Liebe Grüße Ingrid
AntwortenLöschenLiebe Regina,
AntwortenLöschendie Decke obwohl sie so bunt ist, ist sie klasse. Es gibt immer wieder etwas neu zu entdecken. So sind die Reste doch super gut verwendet.
Liebe Grüße Marita