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Samstag, 25. April 2026

Der Countdown läuft...

 ... und unsere Schwarz-Weiß- Quilts hängen bald in Suhl.

Nur noch 18 Tage bis zu den Patchworktagen! Jetzt ist der Moment erreicht, in dem Vorfreude und leichte Spannung gleichzeitig einsetzen.

Die Phase des Planens, Organisierens und innerlichen Einstellens ist vorbei – jetzt werden die Tage gezählt.

Die Ausstellung ist inzwischen in der entscheidenden Feinschliff-Phase angekommen. Ich habe wieder alle Quilts aus der Region zusammengetragen. Es sind auch neue Arbeiten dabei, denn einige, die beim ersten Mal noch unentschlossen waren, haben nun doch mitgemacht: mit 1, 2 oder 3 Quilts – eine sogar mit 4 neuen Quilts! 

Wer die Ausstellung schon gesehen hat, wird also auch Neues entdecken.

Wir haben eine Ausstellungsfläche von 20 m und fast 90 Quilts lagern in meinem Nähzimmer. 

Besonders aufwändig war das Umwickeln der Stangen für die Aufhängung mit weißem Stoff – aber notwendig. Jeweils 5 Quilts werden mit Abstand auf einer Stange hängen. Wenn ich Patchworkausstellungen besuche, stören mich oft Details wie ganz unterschiedliche Stangen, dicke Besenstiele, durch die sich Quilts oben wölben. Oder Stangen, die links und rechts überstehen. Oder zu lange Drähte, die den Gesamteindruck stören...

Ich möchte, dass auch die sichtbaren Teile der Aufhängung ruhig, einheitlich und passend zur Schwarz-Weiß-Ausstellung wirken. Genau solche Details machen später oft den professionellen Gesamteindruck aus.( Weil ich in Kursen oft auch unnachgiebig Genauigkeit von meinen Mädels verlangt habe, nannte mich mal eine der Teilnehmerinnen, weil sie trennen musste, "Miss 100 %“.)

Jetzt werden noch die Namensschilder nach Vorgabe der Patchworkgilde gedruckt und an den Quilts befestigt. Hier und da musste ich auch noch einen Tunnel verändern.


 

In 18 Tagen hängen die Quilts dort – und Besucher sehen das Ergebnis, nicht den Aufwand dahinter. Aber genau dieser Aufwand sorgt dafür, dass es gut wird.

Und beim Aufbau kann ich mich wieder auf meine bewährten Helferinnen verlassen, die sicher hinter meinem Rücken wegen meiner Pingeligkeit auch mal die Augen rollen werden.

Am Ende ist es eine Gemeinschaftsarbeit – und hoffentlich eine, die uns und den Betrachtern Freude macht.

https://www.patchworkgilde.de/sites/default/files/dateien/oeffentlich/layoutbuilder/header-suhl.jpg

 

Wir sehen uns! Ich freue mich!

 

 PS: Ich streiche bei Annis BINGO 2026 das Feld "100 %".

 


 

8 Kommentare:

  1. Hallo Regina, ich freue mich auch schon auf die Patchwork Tage. Du machst dir ja wieder eine Menge Arbeit, vielen Dank dafür. Toll, was für Gedanken in die beste Präsentation der schwarz /weiß quilts von dir fließen. LG Doris



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  2. Schade, Thüringen ist so weit weg. Lg von Maike

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  3. Da wünsche ich ganz viel Freude bei dem Patchwork Tagen. LG Renate

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  4. Hallo Rela, deine von dir beschriebene Pingeligkeit ist kein schlechter Charakterzug. Das Ergebnis lässt dann ahnen, welche vielen Gedanken im Vorraus gedacht wurden. Grüße aus dem Blackforrest unbekannterweise von Gudrun B.

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  5. Liebe Regina, so viel Arbeit steckt in Deinen Ausstellungen und der Perfektionismus macht sie besonders. Ich finde auch nichts schlechtes daran, genau und korrekt zu arbeiten, pingelig finde ich das nicht.
    Ich freu mich auf die PW-Tage, bestimmt sehen wir uns...
    Ganz liebe Grüße an Dich und Deinen Herrn L.
    Katrin

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  6. Das Projekt ist bei Dir in Guten Händen. Auch ich finde es besser, gut vorbereitet zu sein als nachzubessern. Dein Engagement ist unbezahlbar.
    Auch ich freue mich schon auf die Patchworktage, die Ausstellungen, die Händler, die persönlichen Treffen und das alles als Heimspiel.
    LG Ute

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  7. Hallo Rela, ich kann sehr gut nachvollziehen, dass es dir wichtig ist alles fehlerfrei, genau und ohne Ablenkung zu präsentieren. Ich ging als Jugendliche auf ein fachgymnasium mit dem Schwerpunkt Textil. Das erste was ich dort im Textilunterricht war sehr genau und fehlerfrei zu arbeiten. Später war ich noch in einem Praktikum in einer Textilfabrik, die hochwertige Mäntel, Kostüme... fertigte. Da verstand ich sehr gut die Perfektion in der Ausbildung und Fertigung. In einem späteren Patchworkkurs unterrichte uns eine frühere Ausbildern der Werkstatt . Dort lernten wir viel von ihr, vor allem wurden die Quilts durch ihre Perfektion immer sehr gut in der Passform.
    Im privaten bin ich allerdings etwas lockerer beim Nähen geworden. Es kommt auf das Werk an. Herzliche Grüße von Frauke aus dem Norden.

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  8. Ich verstehe Dich sehr gut. Entweder richtig oder gar nicht. Mit der Aufhängung, das kann sooo viel bewirken. Entweder topp oder flopp, da hast Du völlig Recht mit Deiner Einstellung.
    Da gäbe es viele Vergleiche in allen Richtungen. Man muß halt diese Entwicklung und Antenne dafür haben. Hat halt nicht jeder.

    Schönen ersten Mai noch
    und viele
    Liebgrüße
    Tiger
    🐯

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