... wie aus einer alten Uhr ein Nähzimmer wurde.
Ute,(123-Nadelei) eine meiner Patchworkmädels, kennt meine Vorliebe für Bastelarbeiten aller Art. Als sie auf meinem Blog die Entstehung meiner Miniatur-Nähzimmer verfolgt hat, kamen wir darüber ins Gespräch. Ich erzählte ihr, dass ich immer auf der Suche nach außergewöhnlichen Behältnissen bin, die sich für den Einbau solcher Miniaturen eignen.
Da fragte sie mich, ob ich eine ältere Uhr haben möchte, die nicht mehr der Mode entspricht. Ich glaube, es war ein Flohmarkt- Fund. Sie habe ein durchsichtiges Gehäuse und sei vielleicht interessant für mich. Sie brachte mir die Uhr mit – und ich dachte erst: Na ja …?
Beim Auseinanderbauen stellte sich die Uhr allerdings als ziemlich störrisch heraus.
Sie bestand komplett aus Plastik, und vieles war – für mich kaum nachvollziehbar – verklebt. Ich wollte natürlich nichts abbrechen, aber trotz aller Vorsicht entstand hier und da ein kleiner Schaden. Ute meinte zwischendurch, ich solle die Uhr entsorgen – sie sei ohnehin nichts wert. Und tatsächlich: Ich hatte die Lust verloren und habe sie kurzerhand in meinen Abfalleimer im Nähzimmer geworfen.
Als ich den Abfalleimer in die Mülltonne entleeren wollte, habe ich die Uhr doch wieder herausgeholt, hab sie angeschaut, gedreht und überlegt und nochmal überlegt...
Schließlich wollte ich ihr doch noch eine zweite Chance geben.
Störende Überstände an der Rückseite habe ich abgesägt.
Unebenheiten am Boden konnte ich nicht entfernen, da hätte ich am Rand durch die Säge Schaden gemacht. Das wurde dann mit einem zweiten Boden ausgeglichen.
Die Rückseite hatte eine Vertiefung nach innen und war nicht besonders ansehnlich.
Deshalb habe ich eine Mittelwand eingezogen.
Alle Bruchstellen wurden kaschiert, so dass am Ende nichts mehr davon zu sehen war.
Nun war die durchsichtige Hülle wieder in Ordnung und sah für mich zufriedenstellend aus. Ich war richtig froh, dass ich die Uhr doch vor dem Mülleimer gerettet hatte. Nun konnte der Innenausbau beginnen.
Natürlich sollte es wieder ein Nähzimmer werden. Was denn sonst? Schließlich soll das Uhrengehäuse ja wieder zurück zu Ute - der Patchworkerin.
Im Nähzimmer gibt es vieles, was man für das Patchworken braucht.
Alles ist wieder aus vorhandenen Materialien wie Pappe, Papier, Stoffreste Zahnstocher, Holzperlen, Knopf, Stickgarn, Farbe und Kleber zusammengefügt.
Die Beschriftung der 1,5 cm großen Bücher wurde aus Patchworkzeitschriften ausgeschnitten.
Die Nähmaschine, die Kaffeetasse und die kleine Schere sind diesmal allerdings aus dem Bastelladen.
Das Innenleben der Uhr, bestehend aus Uhrwerk, Zifferblatt, Zeiger usw., ist natürlich in den Karton mit der Aufschrift "Allerlei Bastelkram" gewandert. Denn Frau weiß nie, wofür es mal gebraucht werden könnte.
Weil die alte Uhr glücklicherweise doch noch aus dem Müll gerettet wurde, streiche ich das Feld "Glück gehabt" bei Anitas BINGO.
Mal schauen, ob Ute sich über ihre alte/neue Uhr freut.


Kann ich mal auf meinen Speicher gucken, ob ich da auch so eine alte Uhr finde oder ein anderes geeignetes Gefäß? Lg Magdalena
AntwortenLöschenBoah wie krass ist das, was Du aus dieser Uhr gemacht hast. Jetzt ist es um soooo vieles toller!!!!!
AntwortenLöschenNana
Hallo Rela,
AntwortenLöschenalso falls mir etwas über den Weg läuft...
Der Sessel sieht besonders gemütlich aus.
Viel Spaß weiterhin und LG Doris :o)
Liebe Regina,
AntwortenLöschenwusstest du, dass heute der interationale Tag des Glücks ist? Das passt, finde ich, perfekt zu deiner geretteten Uhr und ich bin mir ganz sicher, dass sich Ute über ihr neues Nähzimmer freut. Du hast es ganz zauberhaft gestaltet.
Liebe Grüße Viola
Liebe Regina,
AntwortenLöschenunglaublich! Da ist dir wieder ein wahres Kunstwerk gelungen. Du hast immer die richtigen Ideen und kannst es auch umsetzen. Einfach nur wunderschön.
Bewundernde Grüße schickt
Renate
Hallo Regina,
AntwortenLöschenich habe schon einige Deiner Miniaturen auf Deiner Seite und Seiten von glücklichen Beschenken bewundert und finde alle ganz toll.
Auch dieses Nähzimmerchen finde ich wunderschön. Liebe Grüße von Claudia aus dem Ruhrpott
Liebe Regina,
AntwortenLöschendas Hochformat ist doch eigentlich perfekt für so eine Bastelei, oder?
Es ist jedenfalls wieder ein ganz zauberhaftes Nähzimmer geworden!
LG
Elke
Also Rela, du bist echt der Knaller. Was für eine grandiose Bastelarbeit, toll, toll, toll. ♥
AntwortenLöschenLiebe Grüße
Anita
Liebe Regina, was für eine wunderbare Arbeit. Kann nur staunen, was du aus Dingen, die sonst im Müll landen, für Kunstwerke gestaltest. Jedes ein Unikat und einfach klasse. LG Doris
AntwortenLöschenAuch cool!
AntwortenLöschenAch herrje, was ich früher alles schon auseinandernahm 🤦🏻♀️ und bestückte. Aber später nur noch praktische eckige Behältnisse um besser Platz zu finden dafür. Dafür dann mehr Zweckentfremdung bei den verbauten Sächelchen selbst und vieles was ich fand. Bei mir eher so die 2000-er die stärksten dieser Minijahre gewesen und ja auch ganz anderer Stil .
So eine Antistaubglocke ist ja immer praktisch. Denn wer will schon das kleine Zeugs abstauben, gell? Von daher ist so eine Uhrenglocke ja super!
Ein altes Radio, ein Brotkasten, ein Nähmaschinendeckel, ein Nähkasten usw usf, alles und mehr mußte herhalten. 🤣 Ich schweife ab, sorry.
Ein wunderschönes Wochenende Dir noch! 😍🤗
Liebgruß
Tiger
🐯